Proteste in Kuba: Demonstranten legen Feuer vor lokalem Sitz der Kommunistischen Partei
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RedaktionBei einem Protest gegen anhaltende Stromausfälle und Versorgungsengpässe ist es in Kuba zu einem Angriff auf ein Gebäude der Kommunistischen Partei gekommen. Nach offiziellen Angaben spielte sich der Vorfall in der Nacht zum Samstag in der zentralkubanischen Stadt Morón ab.
Demnach soll eine kleinere Gruppe von Demonstranten den Sitz des örtlichen Parteikomitees mit Steinen beworfen haben. Zudem wurden Möbel aus dem Gebäude auf die Straße geräumt und dort in Brand gesetzt.
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Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel kündigte eine harte Reaktion des Staates an. Auf der Plattform X schrieb er: „Für Vandalismus und Gewalt wird es keine Straflosigkeit geben.“
Auslöser der Proteste waren laut einem staatlichen Provinzmedium die anhaltenden Probleme bei der Stromversorgung sowie weitere Mängel in der Versorgungslage. Im Zusammenhang mit den Ausschreitungen wurden dem Bericht zufolge fünf Menschen festgenommen.
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