Er wollte keine Corona-Impfung: Ex-Soldat steht im Januar 2025 wegen „Gehorsamsverweigerung“ vor Gericht
Ein Beitrag von
- Der ehemalige Bundeswehrsoldat Max Windisch wird im Januar 2025 wegen Gehorsamsverweigerung vor Gericht stehen, weil er 2022 die verpflichtende Covid-Impfung verweigerte.
- Der Oberstabsgefreite wurde suspendiert, nun soll er rückwirkend unehrenhaft entlassen werden, was finanzielle Einbußen von bis zu 25.000 Euro bedeuten könnte.
- Im Verteidigungsministerium ist man auch heute noch der Ansicht: „Gehorsamsverweigerung im Zusammenhang mit einer COVID-19-Impfpflicht stellt ein schwerwiegendes Dienstvergehen dar.“
„Wir werden alle Soldaten, die entlassen wurden, weil sie sich nicht gegen Covid impfen lassen wollten, zurückholen und entschädigen“.
Die Worte, die Donald Trump kürzlich auf einer Wahlkampfveranstaltung an ehemalige US-Army-Mitglieder richtete, sorgen bei dem ehemaligen Bundeswehrsoldaten Max Windisch für ungläubiges Staunen. Er selbst muss sich im Januar 2025 vor Gericht verantworten, man wirft ihm Gehorsamsverweigerung vor, weil er sich drei Jahre zuvor nicht gegen Covid impfen ließ.
Für Windisch steht viel auf dem Spiel: Sollte er verurteilt werden, droht ihm im schlimmsten Fall eine Bewährungsstrafe und eine rückwirkende „unehrenhafte Entlassung“. Diese hätte zur Folge, dass er finanzielle Ansprüche gegenüber der Bundeswehr nicht mehr auf zivilrechtlichem Wege geltend machen könnte.
Laut dem Ex-Soldaten geht es um bis zu 25.000 Euro. Zum einen sind da die 15.000 Euro Abfindung (Entlassungsgeld), die er nicht erhalten hat. Außerdem erhielt er wegen einer Suspendierung die letzten sechs Monate vor Dienstende lediglich 50 Prozent seines Gehalts. Auch Übergangsgebühren wurden ihm teilweise verweigert. Eigentlich bekommt ein Soldat, der acht Jahre gedient hat, über 36 Monate 75 Prozent des letzten Gehalts. Diese Bezüge wurden ihm um 30 Prozent gekürzt.

Im Juli 2022 wies das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig die Klagen des Oberstleutnants Christian Baier und eines weiteren Luftwaffenoffiziers gegen die Aufnahme der Coronaimmunisierung in die Liste der Pflichtimpfungen für Soldaten ab.
„Ich hatte panische Angst vor der Impfung“
Begonnen hat Windischs Auseinandersetzung mit seinem ehemaligen Arbeitgeber bereits 2021, mit Start der Impfkampagne. Schnell war klar: Soldaten müssen sich gegen Corona impfen lassen, die sogenannte Duldungspflicht trat in Kraft. Doch der damals 25-Jährige wollte das nicht. „Ich hatte Angst vor dem neuartigen Wirkstoff und wollte ihn nicht in meinem Körper haben“, erzählt er im Gespräch mit NIUS. In seinem Umfeld habe er viele Nebenwirkungen bis hin zur Myokarditis mitbekommen. „Ich habe sogar ein psychologisches Gutachten, das mir attestiert, dass ich Panikattacken deswegen hatte.“ Außerdem habe er zweifach mit Labortests nachgewiesen, dass er bereits eine Immunisierung gegen Covid-19 hatte, mutmaßlich durch eine unerkannte Infektion.
Doch beides wurde nicht anerkannt. 2022 stand Windisch, der sich als 19-Jähriger mit großer Begeisterung zum Pflicht-Dienst gemeldet hatte, das erste Mal wegen Gehorsamsverweigerung vor Gericht, sollte 2250 Euro zahlen. Ein Richter entschied damals: Windisch muss die Strafe nicht zahlen.
Lesen Sie auch: 72 Bundeswehr-Soldaten wegen Impfverweigerung entlassen
Bereits zuvor hatte er um eine vorzeitige Entlassung gebeten, mit der Begründung, dass ihn der Gedanke, sich impfen zu lassen, in Panik versetzte. Doch die Bundeswehr lehnte mit der Begründung ab, Windisch sei nicht ersetzbar. Bei der Bild-Talksendung „Viertel nach acht“ sprach er zu jener Zeit über seine Erlebnisse.
Wenig später suspendierte man ihn, 50 Prozent seines Gehalts wurden für die letzten sechs Monate seiner Dienstpflicht einbehalten. Den Grund dafür erfuhr er von seinem Anwalt: „Er hat Dokumente der Disziplinaranwaltschaft der Bundeswehr erhalten, in denen steht, dass ich ein gefeierter Coronaleugner bin, und dass ich auf gar keinen Fall bleiben darf, um andere Soldaten nicht negativ zu beeinflussen.“
„Ich stand komplett ohne Alternative da“
Im Juni 2023 – drei Monate vor Ende seiner Dienstpflicht – wurde seinem Antrag auf frühzeitige Entlassung dann unvermittelt stattgegeben. „Das kam so plötzlich, dass ich natürlich noch keinen neuen Job hatte, und komplett ohne Alternative dastand“, erzählt Windisch.

Die Anklageschrift wurde Windisch im Mai zugestellt.
Im Mai 2024 wurde die Corona-Impfpflicht für Soldaten dann ausgesetzt.
Unglaublich: Im selben Monat wurde Windisch die Anklageschrift zu seinem aktuellen Verfahren zugestellt. Einige Monate später, Anfang August 2024, folgte die Nachricht über die Anklageerhebung, ihm wurde mitgeteilt, dass sein Fall am 28. Januar 2025 vor dem Amtsgericht in Gera verhandelt wird.
Lesen Sie auch: Verfassungsrechtler kritisiert nach RKI-Skandal: Corona-Beschlüsse des Bundesverfassungsgerichts „alles Fehlurteile“
Verweigerung der Covid-Impfung ist ein „schwerwiegendes Dienstvergehen“
Doch – wie passt das damit zusammen, dass die kürzlich veröffentlichten RKI-Files belegen, dass sowohl Robert Koch-Institut (RKI) als auch Politik bereits früh davon wussten, dass die öffentlich attestierte Fremdschutz-Wirkung der Corona-Impfung deutlich kurzlebiger ist, als während der Impfkampagne behauptet? Auch der häufig angeführte Schutz vor schwerer Erkrankung ist nicht höher als der durch eine natürliche Infektion erlangte. Müsste man im Bundesverteidigungsministerium vor diesem Hintergrund nicht von einer Strafverfolgung absehen?
Auf eine NIUS-Anfrage dazu antwortete eine Sprecherin des Verteidigungsministeriums: „Der 2. Wehrdienstsenat des Bundesverwaltungsgerichts hat mehrmals höchstrichterlich bestätigt, dass eine Gehorsamsverweigerung im Zusammenhang mit einer COVID-19 Impfpflicht ein schwerwiegendes Dienstvergehen darstellt.“
72 Soldaten entlassen
Statistiken dazu, wie viele strafrechtliche Verfahren in Verbindung mit möglichen Impfverweigerungen bei der Bundeswehr durchgeführt wurden, liegen daher nicht vor. Gemäß einer Antwort des Verteidigungsministeriums auf eine parlamentarische Anfrage der AfD wurden in der Corona-Zeit 72 Soldaten wegen Impfverweigerung entlassen.
Von der Idee, diese Soldaten, analog zu Trumps Wahlversprechen, wieder zurückzugewinnen, hält man im Verteidigungsministerium nichts. „Von Amts wegen erfolgt keine Prüfung der Wiedereinstellung. Erfolgte eine Entlassung aus oben genannten Gründen, ist eine Wiedereinstellung nicht vorgesehen. Eine Bewerbung um Wiedereinstellung ist zwar nicht ausgeschlossen, allerdings sind im Rahmen der Prüfung der persönlichen Eignung etwaige Verfehlungen aus der Vordienstzeit zu berücksichtigen und können ggf. gegen eine Wiedereinstellung sprechen. Dies ist aber eine Frage der Einzelfallprüfung“, heißt es auf eine NIUS-Anfrage.
Im NIUS Orginal „Nur ein Pieks“ kam Max Windisch ebenfalls zu Wort.
Noch mehr News:
- Soldat soll ein halbes Jahr ins Gefängnis, weil er die Corona-Impfung verweigerte
- Pistorius hebt Covid-Impfpflicht für Soldaten auf
- Weil sie sich nicht impfen ließen: 70 Soldaten aus Bundeswehr geworfen!
- Pistorius: Soldaten müssen sich weiter gegen Corona impfen lassen
- Protokolle des Corona-Krisenstabs – Regierung wusste bereits 2021: „Viruslast bei Geimpften genauso hoch wie bei Ungeimpften“
- Exklusiv-Umfrage: Mehrheit der Frauen würde sich nicht noch mal gegen Corona impfen
- Nur ein Pieks: Die große NIUS ORIGINAL-Doku über Impfschäden
- Lauterbach will von Impfverweigerer im Gefängnis nichts wissen: „Mir wäre es neu, tatsächlich, dass irgendein Soldat derzeit im Gefängnis sitzt, weil er sich nicht hat impfen lassen“
- Offengelegte RKI-Protokolle: „Auch eine Booster-Impfung von Kindern ist angedacht, obwohl dazu keine Empfehlung und teils keine Zulassung besteht“
Mehr NIUS:
Neue Enthüllungen zur Labortheorie des Coronavirus: Welche Rolle spielte Drosten in der Fauci-Verschwörung?
Wurde die wahre Corona-Ursache jahrelang vertuscht?
Früherer US-Chefvirologe Fauci soll Wuhan-Forschung finanziert haben, aus der Covid entstand
Brisante Corona-Enthüllung von Ex-Pfizer-Toxikologe: Bei geimpften Ratten stieg die Fehlgeburtenrate
Schwerbehindert nach BioNTech-Impfung: Der Fall Maddie de Garay – und was er über Big Pharma verrät
Pfizer-Insider schätzt zwischen 20.000 und 60.000 Corona Impftote in Deutschland
Kritische Corona-Studie auch im Mainstream erschienen: Forscher fordern „bessere Überwachung nach Impfungen“
Spektakuläre Abrechnung des ehemaligen Chefs der obersten US-Seuchenschutzbehörde: „Es war wahrscheinlich falsch, es als Impfstoff zu bezeichnen..“
Mehr NIUS:
Brisante Corona-Enthüllung von Ex-Pfizer-Toxikologe: Bei geimpften Ratten stieg die Fehlgeburtenrate
Schwerbehindert nach BioNTech-Impfung: Der Fall Maddie de Garay – und was er über Big Pharma verrät
Pfizer-Insider schätzt zwischen 20.000 und 60.000 Corona Impftote in Deutschland
Kritische Corona-Studie auch im Mainstream erschienen: Forscher fordern „bessere Überwachung nach Impfungen“
Spektakuläre Abrechnung des ehemaligen Chefs der obersten US-Seuchenschutzbehörde: „Es war wahrscheinlich falsch, es als Impfstoff zu bezeichnen..“
Corona-Scharfmacher schäumen über Kennedy-Brief an Nina Warken
25 Kinder tot wegen Corona-Impfung – Biontech bricht an der Börse ein
Ein „Horror-Urteil“: Jura-Professor kritisiert Verurteilung wegen Volksverhetzung gegen Corona-Kritiker
Janina Lionello
Artikel teilen
Kommentare