Lockdown: 312.000 Menschen starben einsam
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Furchtbare Zahlen, die nach drei Jahren bekannt wurden: Mindestens 312.000 Erwachsene und sogar Kinder sind während der Corona-Kontaktsperren 2020 und 2021 im Krankenhaus gestorben, ohne ihre Angehörigen noch einmal sehen zu können, berichtet die B.Z.
Das gehe aus einer Auswertung des Instituts für das Entgeltsystem im Krankenhaus (INEK) hervor. Die Bundesregierung hat dazu keine Daten gesammelt, ergab eine Anfrage des Bundestagsabgeordneten Andrej Hunko vom Bündnis Sarah Wagenknecht (BSW). Die Kontaktsperren im Lockdown auch für Sterbende waren von Angehörigen heftig kritisiert worden – von den meisten Kliniken waren diese Anordnungen des Gesundheitsministeriums dennoch durchgesetzt worden.

Keine Familienangehörige am Krankenbett erlaubt – ein fürchterlicher Gedanke
Sinn von Kontaktsperren bis heute umstritten
Die Bundesregierung hatte in den Corona-Jahren die Begriffe „Social Distancing“ und „Physical Distancing“ propagiert, um Menschen zu Kontaktsperren zu zwingen. Begründung: Soziale und physische Distanz könne dabei helfen, die Infektionsrate zu verlangsamen. Menschen, die gegen die „Kontaktsperren“ verstießen, wurden polizeilich verfolgt und oft in Gewahrsam genommen. Ob dieser Ansatz irgendeinen medizinischen Sinn hatte, ist heute bei Wissenschaftlern höchst umstritten.
Die schlimmste Form der Isolation war die von Corona-Positiven in Krankenhäusern. Nicht einmal direkte Verwandte oder enge Angehörige hatten sich von ihren Lieben verabschieden können.
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