Offengelegte RKI-Protokolle: „Auch eine Booster-Impfung von Kindern ist angedacht, obwohl dazu keine Empfehlung und teils keine Zulassung besteht“
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Die unzensiert veröffentlichten RKI-Protokolle dokumentieren, wie aggressiv Politik und Impfhersteller im zweiten Corona-Jahr Booster-Impfungen vorantrieben – obwohl die Wissenschaftler des Robert Koch-Instituts Bedenken am Vorgehen anmeldeten.
Gesundheitsminister Karl Lauterbach und der Impfhersteller Pfizer wollten die Booster-Impfung unbedingt!
So heißt es im Skript zu der Krisenstabssitzung vom 15. Dezember 2021: „Zurzeit ist auch eine Booster-Impfung von Kindern aus ministerieller Seite angedacht, obwohl dazu keine Empfehlung und teils keine Zulassung besteht.“ Ein paar Zeilen weiter heißt es sogar: „Die Aussage, dass vorzeitiges Boostern schädlich sein kann und RKI davon abrät, sollte m.E. offiziell mit BMG oder Expertenrat kommuniziert werden.“

Lauterbach wollte, dass Kinder GEGEN fachlichen Rat eine dritte Impf-Dosis gegen Covid-19 erhielten. Und das, obwohl junge Menschen nur äußerst selten schwer an Covid erkranken und schon die ersten zwei Impf-Empfehlungen für Kinder nur mit größtem politischen Druck in die Liste der empfohlenen Immunisierungen aufgenommen wurden.

Drei Impf-Dosen innerhalb eines Jahres – das war in der Corona-Zeit für viele normal.
„Von Politik und Pfizer gefordert“
Auch ein Eintrag vom 30. Juli 2021 offenbart, wie sehr sich die Wissenschaftler gegen externe Einflussnahme wehren mussten. „Empfehlungen zu Booster stellen sich als komplex dar (...) v.a. von Politik und Pfizer gefordert, bisher nicht ausreichend Daten vorhanden“, heißt es dort.
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Dass ein profitorientiertes Pharmaunternehmen wie Pfizer derart unmittelbar und ungehindert Einfluss auf wissenschaftliche Entscheidungen ausüben kann, gehört zu den zahlreichen Ungeheuerlichkeiten der Corona-Zeit.
„Geimpfte müssen irgendwelche Privilegien erhalten“
Später, im Januar 2022, dann erneut ein Beleg dafür, dass in der Corona-Zeit alles genau andersrum lief als angedacht und nicht die Wissenschaft der Politik Vorgaben machte – sondern umgekehrt: „BMG (Bundesministerium für Gesundheit, Anm. d Redaktion) möchten vermutlich Ausnahmen für Geboosterte für drei Monate. Geimpfte müssen irgendwelche Privilegien erhalten, dies muss in Einreiseregelung enthalten sein“, heißt es damals im Protokoll.
Die Wortwahl der Wissenschaftler offenbart, dass man die Forderung nach Ausnahmen für Geboosterte als politisch motiviert verstand.
Drei Monate später deckte die Welt auf, dass massiv zu viele Impf-Dosen bestellt wurden und etwa drei Millionen davon in Kürze vernichtet werden sollten. Es liegt nahe, dass Lauterbachs Versuch, Booster-Druck aufzubauen, auch der Versuch war, die Fehler der eigenen Beschaffungspolitik und eine Steuerverschwendung in Milliardenhöhe zu vertuschen.
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