Mal wieder Habeck-Mathe … Mit MEHR Windrädern hat man bei Windstille MEHR Strom
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Robert Habeck hat sich mal wieder vor einem Millionen-Publikum blamiert. Der Mann, der für die Grünen als Kanzlerkandidat in den Bundestags-Wahlkampf starten will, hat mal wieder gerechnet und zur Schau gestellt, dass er offenbar nicht wirklich weiß, wovon er spricht.
Deutschland hat dieser Tage ein Problem. Die sogenannte Energie-Wende stottert gewaltig. Seit Wochen müssen Kohle, Gas und Öl den Großteil der Strom-Versorgung gewährleisten, weil die Sonne jahreszeitenbedingt immer weniger scheint und auch der Wind kaum weht (Stichwort: Dunkelflaute). Das treibt nicht nur den CO2-Ausstoß pro Kilowattstunde in die Höhe, auch der Strompreis erklimmt ungeahnte Höhen.
Habecks Lösung, wenn mehr als 30.000 Windmühlen wegen der Flaute kaum Strom liefern und der Strompreis steigt: mehr Windmühlen!
Der Faktor Windstille existiert nicht in der Habeckschen Rechnung
„Wir haben im Moment in diesen Tagen keine besonders gute Windlage. Das passiert immer mal wieder im November, es ist quasi normal und schon sind die Strompreise hoch. Weil die Erneuerbaren nicht da sind. Wenn die Erneuerbaren wieder da sind, gehen sie runter – stoppen wir den Ausbau, werden tendenziell die Strompreise höher“, sagte der Wirtschaftsminister im ZDF-Talk von Markus Lanz.
Der Kern der Aussage: Wenig Strom aus Erneuerbaren durch Dunkelflauten lassen sich mit mehr Erneuerbaren beheben, was den Strompreis senkt.
Was Habeck wohl nicht weiß: Wenn 30.000 Windmühlen bei Windstille keinen Strom liefern, werden es auch 60.000 oder 100.000 Windmühlen bei Windstille nicht tun, denn es herrscht ja Windstille. Oder vereinfacht formuliert: Zwei mal null ist noch immer Null.

Die mehr als 30.000 Windmühlen in Deutschland haben in dieser Woche kaum Strom geliefert – Kohle, Gas und vor allem Importe aus dem Ausland müssen einspringen.
Schon heute könnte die theoretische Leistung der Windmühlen an Land und auf hoher See mit 71,7 Gigawatt Deutschland beinahe vollständig mit Strom versorgen, wenn ständig der Wind wehte und sie dauerhaft unter Volllast arbeiteten. Das beschreibt aber gerade das Problem der wetterabhängigen Erneuerbaren Energien, die mal sehr viel und mal beinahe gar keinen Strom und daher auch als „Flatterstrom“ verschrien sind.
Egal wie viele Solar-Anlagen und Windmühlen installiert werden: In Dunkelflauten werden immer wieder konventionelle Kraftwerke und/oder Strom-Importe aus dem Ausland das deutsche Stromnetz am Leben halten müssen.
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