„Allahu Akbar“ vs LGTBQ: Ein Video aus Belgien zeigt den Clash, der dem Westen bevorsteht
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- In der belgischen Stadt Genk sollen junge Muslime einen LGBTQ-Informationsstand bespuckt und mit Flaschen beworfen haben
- Die angepöbelten Aktivisten berichten: „Die Stimmung war sehr düster.“
- Die Schulleitung will „Maßnahmen“ ergreifen und mit den Angreifern „in den Dialog“ treten.
Ein verlassener Stand mit Regenbogenfahne, darum Dutzende junge Muslime, die immer wieder „Allahu Akbar“-Rufe anstimmen. In der belgischen Stadt Genk ist an einem Gymnasium zu Zusammenstößen zwischen LGBTQ-Aktivisten und jungen Muslimen gekommen. Das berichtet unter anderem die belgische Tageszeitung Nieuwsblad. Entsprechende Videos kursieren aktuell auf sozialen Medien.
Students with a #LGBTQ stand and a flag at a high school in #Belgium in the city of #Genk needed to flee away, because Muslim youths "born and raised in the country" spit on the students and the flag shouting "allahu akbar" in force of intimidation. pic.twitter.com/bBWK3FS75p
— Sotiri Dimpinoudis (@sotiridi) May 12, 2023
Demnach ereignete sich der Vorfall im Rahmen einer Aktionswoche im Vorfeld des Internationalen Tags gegen Homo- und Transphobie, der eigentlich erst am 17. Mai begangen werden sollte. Aktivisten wollten im Rahmen dieser Aktionswoche Flyer in den Schulpausen verteilen und organisierten eigens einen Informationsstand.
Doch die Aktion ging nach hinten los: Am vergangenen Mittwoch soll sich schnell eine Menschentraube um den Stand gebildet haben, wie einer der Angegriffen Nieuwsblad sagte. „Die Stimmung war sehr düster.“ Eine Gruppe junger Muslime begann, die Aktivisten zu verspotten. Schnell soll die Gruppe der Personen auf mehr als 100 angewachsen sein. „Sie schrien ständig, warfen Flaschen und spuckten auf die Regenbogenherzen.“
Als die Aktivisten den Ort verließen, stimmten die Störer „Allahu Akbar“ im Chor an. Die meisten Jugendlichen gingen dann wieder in den Unterricht und es kehrte Ruhe ein.
📽 "Actie rond diversiteit in de samenleving (met als thema de Internationale Dag Tegen Holebifobie en Transfobie)" op een school in Genk wordt belaagd door... 'diversiteit'.
— Sam van Rooy (@SamvanRooy1) May 12, 2023
---> Tientallen moslims gooien met flesjes, spuwen en schreeuwen 'Allahu akbar'. #islamisering 👇🏻 pic.twitter.com/oRp0tdcDzG
Ewig gleiche Beschwörungsformeln von Schule und Politik
Eine Stadträtin von den flämischen Christdemokraten sprach von „Fassungslosigkeit“. Sie verurteilte die Angriffe der Schüler und sagte: „Genk steht für eine respektvolle Gesellschaft, in der jeder er selbst sein kann.“ Bürgermeister Wim Dries kündigte an, dass die Stadt Beschwerde einreichen und sich weiterhin mit dem Atlas College beraten werde.
Auch die Schule verurteilte das Verhalten der eigenen Schüler. „Wir sind schockiert über das, was gestern passiert ist“, sagte die Direktorin Christel Schepers. Das Verhalten der muslimischen Schüler sei „völlig inakzeptabel“ und entspräche „nicht der Herzlichkeit, für die die Schule steht.“ Deshalb werde man „Maßnahmen“ ergreifen. „Wir werden in den kommenden Wochen mit den Schülern in den Dialog treten und diesen gemeinsam mit der Stadt angehen.“
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