An Berlins Vorzeige-Uni: Studenten verweigern Juden den Zutritt zum Hörsaal
Ein Beitrag von
An der Freien Universität haben linke und islamistische Aktivisten am Donnerstag einen Hörsaal besetzt: Zutritt für Juden verboten.
Bei der Aktion ging es um den Angriffskrieg der Terror-Organisation Hamas auf Israel – DAS politische Reizthema schlechthin. Die Aktivisten wollten ihre Solidarität mit der palästinensischen Seite kundtun, demonstrierten aber vor allem erschreckenden Antisemitismus! Jüdischen Mitstudenten und solchen, die für Juden gehalten wurden, wurde einfach der Zutritt verwehrt. Wie in den dunkelsten Zeiten dieses Landes.
Einige jüdische Studenten schafften es dennoch bis ins Gebäude und hängten Plakate von entführten Israelis auf – die Terror-Sympathisanten reagierten daraufhin mit Gewalt, pöbelten die Gegendemonstranten an und rissen die Plakate kurzerhand wieder ab.

Nach der Räumung wurden die Personalien der Aktivisten notiert.
Am Nachmittag räumte die Polizei das Gebäude, etwa 60 Aktivisten waren vor Ort.
Die Universität hatte vorerst nichts dagegen
Der Sprecher der Polizei stellte zunächst klar, dass es zu keiner Besetzung gekommen sei, was bedeutet, dass sich die Personen während des Polizeieinsatzes nicht gegen den Willen des Eigentümers des Hauses dort aufgehalten hatten. Zwar wurde die Veranstaltung nicht von der Universität genehmigt, dennoch tolerierte das Uni-Präsidium die Besetzung vorerst.
Es wurde eine Frist bis 16 Uhr gesetzt, bis dahin hatten die Israelhasser den Saal zu räumen. Der Forderung wurde nicht nachgekommen und die Polizei schritt mit 100 Einsatzkräften ein.
„Students for Free Palestine“
Eine Gruppe von Studierenden der Freien Universität Berlin, die sich „Students for Free Palestine“ nennt, hatte über ihren Instagram-Kanal zu der Besetzung aufgerufen. Auf dem Kanal wurden am Donnerstag Fotos und Videos aus einem Hörsaal geteilt, auf denen unter anderem Palästina-Fahnen und Plakate mit Slogans wie „Stoppt den Genozid“ zu sehen waren.
Pro-Israelische Gegendemonstranten wurden von den Aktivisten als „Scheiß Zionisten“ beleidigt, mit Plakaten wurde zur Vernichtung des jüdischen Staates aufgerufen.
Die Veranstaltung wurde von diversen linksaktivistischen Organisationen unterstützt – mit dabei die offen antisemitisch agierende „Migrantifa“.
Der rbb berichtete auf X über „Rangeleien zwischen pro-palästinensischen und pro-israelischen Unterstützern“, ordnete das Geschehen aber nicht klar als antisemitisch ein:

Der Artikel wurde anschließend inhaltlich ergänzt, und gibt inzwischen den gesamten Verlauf der Besetzung wieder.
Mehr NIUS: ARD-Sender befeuert Polizeihass: Terrorfreunde jammern über „Racial Profiling“
Mehr NIUS:
Erste islamische Fakultät Europas in Münster gegründet
Vor einer Woche wurde es fertig: Unbekannte beschmieren Ludwig-II.-Denkmal
Party-Patriotismus zur WM: „Deutschlandflaggen sind hier verboten“
Land Bayern plant Queer-Aufklärung mit Dschihad-Fans
Warum in Chemnitz so viel Crystal Meth im Abwasser ist
Der Heroin-Chic ist zurück: Warum der Diversity-Wahn nichts am Schönheitsideal geändert hat
Mannheim, Göttingen, Hannover und Magdeburg fördern Vereine mit Puppy-Veranstaltungen mit insgesamt einer Million Euro
„Macht das Maul auf!“: Dieter Bohlen über Meinungsfreiheit, Krieg und Xavier Naidoo
Mehr NIUS:
Land Bayern plant Queer-Aufklärung mit Dschihad-Fans
Warum in Chemnitz so viel Crystal Meth im Abwasser ist
Der Heroin-Chic ist zurück: Warum der Diversity-Wahn nichts am Schönheitsideal geändert hat
Mannheim, Göttingen, Hannover und Magdeburg fördern Vereine mit Puppy-Veranstaltungen mit insgesamt einer Million Euro
„Macht das Maul auf!“: Dieter Bohlen über Meinungsfreiheit, Krieg und Xavier Naidoo
Burgerladen wird angefeindet, weil er kein Halal-Fleisch verkauft
„Du schreibst zum Beispiel auch mehr Hassmails bei Hitze“: Moderator Eckart von Hirschhausen drückt der WM seine Klima-Agenda auf
Weil sie Araber und Türken als „größte Gefahr” für Juden bezeichnete: Kölner Theater sagt Auftritt von Autorin Mirna Funk ab
Redaktion
Artikel teilen
Kommentare