Arche-Sprecher rechnet mit Politik ab: „Die Integration ist zu 100 Prozent gescheitert!“
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Er ist Deutschlands ehrlichster Sozialarbeiter.
Seit über 20 Jahren arbeitet Wolfgang Büscher als Pressesprecher für die Arche in Berlin. Sie ist ein Auffangbecken für sozial benachteiligte, abgehängte Kinder und Jugendliche. Deshalb ist, neben dem Vertreten des Hilfswerks in den Medien, sein Job vor allem: Kümmern, zuhören und das Schlimmste verhindern. Jeden Tag erlebt Büscher, was Chancen- und Hoffnungslosigkeit aus Kindern machen kann. Bei „Stimmt!“ rechnet er mit Angela Merkel, aber auch der Ampel-Regierung ab.
Hier sind seine besten Aussagen. Das sagte Büscher über …
… Migrations-Politik:
- „Wir versuchen, die Probleme zu lösen, die die Politik macht.“
- „Die Integration vieler junger Menschen hier ist gescheitert. Wir haben sie ins Land geholt, Frau Merkel hat gesagt, wir schaffen das. Und damit meint sie die NGOs in unserem Land, wie die Tafel und die Arche.“
- „Die Kinder sind nun hier. Die werden später alle vom Bürgergeld leben, das werden alles wir bezahlen, sie werden kriminell, wenn wir das Steuerrad jetzt nicht herumreißen!“
- „Wir haben in Deutschland 700.000 Wohnungen zu wenig. Wir haben keine Kitas, keine Schulen, keine Ärzte, keine Kinderärzte. Wir haben also keine Infrastruktur. Und wir dürfen uns nicht einen in die Tasche lügen.“
- „Im Prinzip müssen wir erstmal für eine gewisse Zeit die Grenzen dichtmachen“.
… Vorfälle in den Arche-Einrichtungen:
- „Mich hat vor wenigen Wochen ein Jugendlicher angerufen und gesagt, Wolfgang, ich brauch 300 Euro. Und dann habe ich ihm gesagt, was machst du, wenn ich sie dir nicht geben kann? Dann sagt er: einen Bruch“.
- „Seit dem Hamas-Angriff haben wir nochmal eine Verschärfung. Mir haben Jugendliche gesagt: ‚Zuerst schneiden wir den Christen die Kehle durch, dann schneiden wir euch Deutschen die Kehle durch.‘“
- „In Hamburg hat mir jetzt ein Arche-Leiter gesagt, dass Jugendliche erzählt hätten: ‚Der beste deutsche Politiker, den ihr je hattet, war Adolf Hitler.‘“
- „Viele werden radikalisiert. Sie bringen auch ihre radikalen Prediger mit.“
- „Die gehen ja nicht in so eine, wie mir ein Jugendlicher erzählte, ‚weichgespülte Moschee‘“.
- „Wir haben Probleme mit Zwangsheiraten. Auch in unserem Land. Das können wir nur verändern, wenn wir darüber reden“.
- „Letzten Sommer hat der Chef eines großen arabischen Clans Geburtstag gefeiert in einem Park und Jugendliche dorthin eingeladen. Sie bekämen einen kostenlosen Döner und etwas zu trinken. Der Jugendbereich an dem Tag in den Berliner Archen waren leer. Ihnen wurde erzählt: ‚Wenn ihr von der Gesellschaft vergessen werdet, bei uns werdet ihr aufgenommen‘“.

Die Arche in Berlin-Hellersdorf
… Integration:
- „Die Integration ist zu 100 Prozent gescheitert.“
- „Sie gehen auf Brennpunktschulen, bekommen keinen Kita-Platz, wohnen über Jahre hinweg in sozialen Einrichtungen. Das kann nicht sein, das darf nicht sein. So wird Integration scheitern.“
- „Was wir nicht machen können, ist, sie holen, und dann vergessen!“
- „Man muss nur mal abends über den Alex laufen. Da ist nichts mit Integration …“
- „Gehen Sie mal in die Lager auf dem Flughafen Tegel. Da wird Integration nicht funktionieren. Diese Kinder und Familien werden unserem Land alle verloren gehen“.
- „Integration, das habe ich in der Praxis gelernt, funktioniert nur durch Sprache“.
- „Es heißt ja immer, Kinder sind Zukunft. Aber Kinder sind Gegenwart. Sie brauchen heute Hilfe“.

Die Flüchtlingsunterkunft in Berlin-Tegel. Momentan sind etwa 4400 Betten belegt.
… heuchlerische Politiker:
- „Wir haben sie alle in der Arche gehabt. Den Bundeskanzler, Ricarda Lang, sie waren alle bei uns. Und dann sind sie nach Hause gegangen und von keinem haben wir je wieder was gehört“.
- „Da stellt sich ein Bundespräsident hin und sagt, wir brauchen jedes Jahr 50.000 Menschen aus dem Ausland, die bei uns arbeiten. Wir haben aber jedes Jahr 50.000 Kinder, die ohne einen Schulabschluss von der Schule gehen. Und das seit unzähligen Jahren“.
- „Jeder Politiker lügt, wenn er sagt, wir schaffen dieses Problem.“
- „Mir hat ein ehemaliger Berliner Bürgermeister gesagt, wenn ihr in den Medien die Schnauze haltet, bekommt ihr auch Geld von uns“.
- „Wir haben keinen Cent öffentliche Gelder“.
- „Wir haben es inzwischen aufgegeben. Wir sind einfach zu laut. Wir sprechen die Probleme an. Das will man nicht hören.“
- „Ich war vor einigen Monaten in einer Talkshow mit Jörg Pilawa und der hat versucht, Politiker einzuladen. Er hat 23 Absagen bekommen. Alle haben gesagt, wir wollen nicht mit den Praktikern diskutieren.“

Grünen-Vorsitzende Ricarda Lang
… den Erfolg der AfD:
- „Es gibt wissenschaftliche Untersuchungen zu den Bürgergeld-Empfängern. Von den fünf Millionen könnte eine Million arbeiten gehen. Wir müssen darüber nachdenken, ob man sie nicht auch animiert, das zu tun.“
- „Man muss über strenge Sanktionen nachdenken.“
- „Wir müssen den Mut haben, Menschen, die nicht arbeiten wollen, zu sagen, ihr bekommt keinen Cent mehr.“
- „Wir machen in unseren Häusern die Erfahrung, dass Menschen, die vergessen worden sind, die AfD wählen“.
- „Gerade von den jüngeren Geflüchteten hören wir, die wollen eine klare Meinung, eine klare Ansage“.
- „Wir trauen uns nicht, Kante zu zeigen“.
Die ganze Folge „Stimmt!“ gibt es hier:
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