Berlin: Linke TU-Präsidentin Rauch ist abgewählt
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Geraldine Rauch, die Präsidentin der Technischen Universität (TU) Berlin, ist abgewählt worden. Ihre Nachfolgerin wird die derzeitige Vizepräsidentin Fatma Deniz.
Die betont links auftretende Rauch war in die Kritik geraten, weil sie israelfeindliche bis antisemitische Posts geteilt bzw. gelikt hatte und nichts gegen israel- und judenfeindliche Umtriebe an der TU unternommen hatte. Sie wurde dafür von Berlins Regierendem Bürgermeister Kai Wegner kritisiert und vom damaligen Bundeskanzler Olaf Scholz aus dessen Beraterkreis verbannt.
Obwohl sich der Akademische Senat mehrheitlich für ihren Rücktritt aussprach, hielt Rauch an ihrem Posten fest. Heute konnte sie nur 18 von 60 Stimmen des Erweiterten Akademischen Senats gewinnen, die derzeitige Vizepräsidentin und Professorin für Informatik an der TU, Fatma Deniz, gewann im zweiten Wahlgang deutlich mit 42 Stimmen.
Die türkischstämmige Deniz will in ihrem Amt, das sie am 1. April 2026 antritt, auf Effizienzsteigerung und Digitalisierung setzen und laut ihres Wahlprogramms durch Industriekooperationen und eine stärkere wirtschaftliche Orientierung neue Einnahmequellen für die Uni erschließen, die wie alle Hochschulen in der Hauptstadt mit Mittelkürzungen klarzukommen hat. Sie gilt als technokratischer und wirtschaftsnäher als Geraldine Rauch, die vor allem politisch wirken wollte.
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