Berliner City-Hotel wird Flüchtlingsheim für 1200 Migranten – Anwohner in Angst
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Der Wahnsinn in der Migrationspolitik hört nicht auf: Im Berliner Bezirk Neukölln soll ein ganzes Container-Dorf entstehen – bei der Vorstellung der Anlage im sehr dörflich anmutenden Sangerhauser Weg in Neukölln buhten und protestierten die Anwohner (NIUS berichtete). Jetzt soll ein anderes, noch größeres Flüchtlingsheim entstehen – im „City Hotel Berlin East“. Das Wörtchen „im“ ist eigentlich falsch – das ganze Hotel soll umgewidmet werden. 1200 Menschen sollen hier Unterkunft finden – auf engstem Raum.
Große Sorge bei den Anwohnern. Viele schreiben ihren zuständigen Abgeordneten. Zum Beispiel an den CDU-Politiker Dennis Haustein, der den Wahlkreis Lichtenberg 3 direkt gewonnen hat. Ein Bewohner schreibt: „Seit vielen Jahren lebe ich nun in unserem schönen Lichtenberg. Das Straßenbild wandelt sich in einer beängstigenden Weise, und ich erkenne mein Wohnumfeld inzwischen nicht mehr wieder.“
Der Mann aus Lichtenberg schreibt weiter: „Die neue Massenunterkunft geht einher mit einem weiteren Verlust des Sicherheitsgefühls und der Lebensqualität, da Lärm, Auseinandersetzungen und Straftaten bei einer Konzentration so vieler Kulturen aus engstem Raum vorprogrammiert sind. Viele meiner Nachbarn, Freunde und Bekannte haben ihre Wahlentscheidung auf Basis Ihres Wahlprogramms beschlossen, Herr Abgeordneter. Nun nimmt unser Bezirk sogar noch mehr Flüchtlinge aus als unter Rot-Rot-Grün.“
Dann stellt der Mann aus Lichtenberg kritische Fragen an seinen Abgeordneten:
- „Was haben Sie getan oder werden Sie tun, um die Massenunterkunft in unserem Wahlkreis zu verhindern?
- Welche Maßnahmen werden ergriffen, um die Sicherheit, den Zusammenhalt und die Belastungen (wie Lärm) für Anwohner erträglich zu halten?
- Wie lange wird das noch so weiter gehen und wann ist aus Sicht der CDU die Kapazitätsgrenze für Lichtenberg erreicht?
Der Zustrom wird jedenfalls nicht enden. Die Geduld vieler Wähler hingegen schon, weswegen ich Sie um Antwort bitte.“

CDU-Politiker Dennis Haustein (Quelle: www.cdu-fraktion.berlin.de)
Eine ehrliche, aber hilflose Antwort: „Es reicht uns“
Der Abgeordnete Haustein antwortete: „Sie rennen mit Ihrer Kritik an der neuen Gemeinschaftsunterkunft im dann ehemaligen Hotel City East bei mir offene Türen ein. Ich habe auch das Gefühl, dass sich manche Bezirke bei der Unterbringung einen schlanken Fuß machen. Das Land Berlin kann nicht mehr leisten und es werden uns weiter und weiter Flüchtlinge und illegale Migranten zugewiesen, für deren Unterbringung wir zuständig sind. Es reicht uns.“
Weiter schreibt der CDU-Abgeordnete: „Man muss die Frage an die Bundesregierung stellen, wie viele Menschen wir denn noch aufnehmen müssen, bevor dort auch die Nachricht ankommt, dass es genug sind. Lichtenberg und Gesamt-Berlin haben die Grenze schon längst überschritten. Wir brauchen dringend ein Umsteuern. Die Einreise illegaler Migranten muss dringend gestoppt werden.“
Deutschland im September 2024. Lokale Politiker, vom Volk gewählt, müssen immer neue Flüchtlingsheime hochziehen, obwohl sie es nicht wollen. Und das Volk, das sie gewählt hat, will es auch nicht. Der Brennpunkt Berlin ist gleichzeitig auch der Dauer-Brennpunkt Deutschland. Traurig.
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