Berliner Stadtteil-Bibliothek: „DragKings” sollen Kindern vorlesen
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Kinderbuchlesungen gehören zu jeder guten Bibliothek dazu. Seltsam wird es, wenn diese Aufgabe als Männer verkleidete Frauen übernehmen.
Am 10. Juli soll in der Stadtteilbibliothek Stadtbibliothek Tempelhof-Schöneberg Berlin genau das passieren. Die Dragkings Alexander Cameltoe und TheoNyx sollen Kindern ab vier Jahren vorlesen.
Die Bunte erklärt den Begriff „Cameltoe“ wie folgt: „Cameltoe heißt übersetzt ‚Kamelzehe‘ und meint das Abzeichnen der Schamlippen unter Hosen, was so aussieht wie der Huf eines Kamels.“
NIUS fragte bei der Stadtteilbibliothek und der Pressestelle des Bezirksamts nach der Vergütung der Darsteller, ob sie den Künstlernamen geeignet für Kinder halten und wie sie die Bedeutung des Wortes „Cameltoe“ einem Kind erklären würden – bislang blieb die Anfrage unbeantwortet.
„Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 60-jährigen Jubiläum der Mittelpunktbibliothek Schöneberg am Standort Hauptstraße 40 laden wir Kinder ab 4 Jahren ein, bei der Drag Story Hour in die magische Welt der Geschichten einzutauchen“, heißt es in einer Pressemitteilung des Bezirksamts Tempelhof-Schöneberg.
„Während der Veranstaltung werden ausgewählte Kinderbücher vorgelesen, um die Fantasie der jungen Zuhörenden anzuregen und gleichzeitig wichtige Werte wie Akzeptanz, Vielfalt und Selbstliebe zu vermitteln“, heißt es weiter. „Ziel der Drag Story Hour ist es, eine offene und einladende Atmosphäre zu schaffen, in der Kinder lernen, die Vielfalt und Einzigartigkeit jedes Einzelnen zu schätzen.“
NIUS fragte ebenso nach einer Antwort auf den Vorwurf, dass eine derartige Veranstaltung nicht für Kinder geeignet sei – bis dato steht eine Antwort aus.

Auf Instagram wird die Veranstaltung beworben
Fragwürdige Literatur
Auf Bildern der Pressemitteilung sind die Männer im Frauengewand mit dem Kinderbuch „Florian“ zu sehen. Auf der Seite des Verlages heißt es: „Florian ist trans. Seit er denken kann, weiß er, dass er im Herzen und im Kopf ein Junge ist.“ Das Buch handelt also davon, wie Eltern ihre Tochter belügen ein Junge zu sein, statt sie so zu akzeptieren, wie sie geboren wurde. Die Geschichte der Kindeswohlgefährdung wird untermalt mit niedlichen Zeichnungen.
„Dieses Kinderbuch ist ein Beispiel, wie hell trans Kinder leuchten können, wenn man ihnen die Chance dazu gibt. Wir müssen sie nur unterstützen“, heißt es auf der Verlagsseite.
Das Buch wird auch von „Transfabel*“ vertrieben. Das Unternehmen wird bei der Veranstaltung mit einem eigenen Bücherstand vertreten sein. „Spezialisiert auf deutsch- und englischsprachige Bücher zu den Themen Trans*, Inter*, Nichtbinär, Poly, Aromantik sowie Pan-, Bi- und Asexualität“, heißt es auf der Webseite von „Transfabel*“. Vor allem queere Bücher für Kinder bilden einen großen Teil des Sortiments – darunter auch Bücher über sogenannte „Transkinder“.

Das Buch „Florian“ vom Zuckersüß-Verlag
NIUS fragte bei der Pressestelle des Bezirksamts und der Bibliothek, wie sie zum Einsatz von Pubertätsblockern und geschlechtsangleichenden Operationen für Kinder stehen – auch diese Frage wurde bislang nicht beantwortet.
Trans ist Trend
„Trans ist Trend“ ist die erste deutschsprachige Dokumentation, die sich kritisch mit dem Zeitgeist-Phänomen „Transsexualität“ auseinandersetzt. In einer 90-minütigen Reise verknüpfen die Autoren Judith Sevinç Basad und Jan A. Karon Reportage mit investigativer Recherche, gehen auf Demonstrationen, sprechen mit Aktivisten, begegnen verzweifelten Eltern, aber auch Lehrern, Transsexuellen, Jugendtherapeuten, Feministinnen und Publizisten. Sie kommen zum Schluss: Transaktivismus ist das vielleicht gefährlichste Zeitgeist-Phänomen, das noch immer komplett beschwichtigt wird.
Den ganzen Film sehen Sie hier:
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