Bildungsreform an Grundschulen: Schriftliches Kommarechnen entfällt ab 2026
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Das niedersächsische Bildungsministerium stellt den Lehrplan an Grundschulen um. Schriftliches Dividieren entfällt. Auch das Rechnen mit Kommazahlen folgt dann erst an den weiterführenden Schulen.
Lesen, Schreiben und Rechnen – das ist der Lernanspruch an Grundschulen. Wie genau diese Grundlagen den Kindern vermittelt werden, regelt ein Lehrplan, welcher auf Landesebene zentral festgelegt wird. Dieser orientiert sich an bundesweiten Standards. Für das Schuljahr 2026/2027 hat das niedersächsische Kultusministerium nun festgelegt: Schriftliche Division wird nicht mehr Teil der Lehre in Grundschulen sein.
Schriftliches Dividieren sei das anspruchsvollste Rechenverfahren
Die Nordwestzeitung berichtet, dass einige Grundschulen die Eltern der Kinder bereits über die Änderungen informiert haben. Der neue Lehrplan ist verbindlich. Das schriftliche Dividieren sei eine der anspruchsvollsten Rechenverfahren, heißt es aus dem Bildungsministerium. Man wolle in der Grundschule lieber die Division als Aufteilen und Verteilen vermitteln, sodass der Zusammenhang mit der Multiplikation noch klarer werde. Denn das schriftliche Dividieren gilt als besonders fehleranfällig.
Künftig soll an Grundschulen demnach vor allem halbschriftliches Dividieren vermittelt werden. Dabei zerlegen Kinder größere Aufgaben in überschaubare Teilschritte. Beispiel: 84 : 4. Zuerst wird 80 : 4 gerechnet, danach 4 : 4. Dieses Verfahren soll dabei helfen, große Zahlen leichter zu bewältigen, weil die Aufgabe in einfachere Teilrechnungen aufgeteilt, notiert und am Ende zusammengeführt wird.
NIUS Originals: Kampfzone Klassenzimmer
Das deutsche Bildungssystem ist außer Kontrolle – und Schulen sind zu Kampfzonen geworden. Dabei werden Schüler gleich mit zwei Phänomenen konfrontiert: von unten mit einem Migrationsdruck, der dafür sorgt, dass Lehrer vor Klassen ohne Deutschkenntnisse unterrichten müssen, dass Islamismus an der Tagesordnung steht und sich teils archaische Gewalt Bahn bricht.
Unsere NIUS-Reporter reisten durch das deutsche Bundesgebiet und die österreichische Hauptstadt Wien, um mit Schülern, Eltern, Lehrern und Experten zu sprechen. Im NIUS-Original „Kampfzone Klassenzimmer“ kommen sie zu dem düsteren Schluss: An keinem Ort zeigt sich so sehr, wie sehr die Gesellschaft implodiert, wie an Schulen. Leidtragende sind unsere Schüler – mit und ohne Migrationshintergrund.
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