Bundesagentur für Arbeit: Anteil ausländischer Langzeitarbeitsloser steigt auf 33 Prozent
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Statistiken der Bundesagentur für Arbeit (BA) zeigen, dass sowohl die absolute Zahl als auch der prozentuale Anteil ausländischer Personen unter den Langzeitarbeitslosen in Deutschland in den letzten Jahren deutlich zugenommen haben. Im Jahr 2018 lag die durchschnittliche Zahl der Langzeitarbeitslosen bei etwa 818.400 – davon besaßen rund 187.000 keinen deutschen Pass, was einem Anteil von 23 Prozent entsprach. Im Vergleich dazu waren im vergangenen Jahr im Schnitt fast 972.000 Menschen langzeitarbeitslos gemeldet, darunter etwa 317.000 Ausländer, also rund 33 Prozent.
Nach Definition des Sozialgesetzbuches (SGB III, § 18) gelten Personen als langzeitarbeitslos, wenn sie seit mindestens einem Jahr ununterbrochen ohne Beschäftigung sind. Die entsprechenden Daten hatte der AfD-Bundestagsabgeordnete René Springer bei der Bundesagentur für Arbeit angefordert. Seiner Einschätzung zufolge sei der Anstieg ein deutliches Zeichen dafür, dass die Eingliederung in den Arbeitsmarkt vielfach nicht gelinge. „Statt immer mehr Zuwanderung zu forcieren, muss endlich das heimische Arbeitskräftepotenzial gefördert und gezielt in Qualifikation investiert werden“, forderte er.
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