Caroline Bosbach über die Gewalt der Essen-Demonstranten: „Das war gelebte Antidemokratie!“
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Über 50.000 teils linksextreme Demonstranten versuchten am Samstag und Sonntag die AfD davon abzuhalten, ihren Bundesparteitag in Essen zu veranstalten. Politiker wurden bedrängt, Polizisten teils krankenhausreif verletzt. Insgesamt kam es zu 24 Fest- und Ingewahrsamnahmen.

AfD-Delegierte kamen aufgrund der Blockaden teils zu spät zum Parteitag.
Im Nachrichten-Talk „Stimmt!“ urteilt Caroline Bosbach: „Das war gelebte Antidemokratie!“ Die Bilder schockierten, die Teilnehmer seien nicht zu einem sachlichen Diskurs bereit, so die Vorsitzende des Jungen Wirtschaftsrats. „Wir sehen den personifizierten Hass auf der Straße“. Zwei Polizisten wurden von einem Demonstranten gegen den Kopf getreten, auch als sie schon am Boden lagen. Einer musste umgehend ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Hassen tun immer nur die Anderen...
FAZ-Redakteur Claudius Seidl befürwortet eine Demo gegen die AfD. „Meinungs- und Versammlungsfreiheit gelten einfach für jeden“. NIUS-Politikchef Ralf Schuler wendet ein: „Ein Baum, ein Strick, ein AfD-Genick ist meiner Meinung nach eins drüber“. Denn wer stetig gegen „Hass und Hetze“ mobilisiere, könne nicht im selben Atemzug die Hinrichtung politisch Andersdenkender fordern.
Überhaupt frage sich Schuler, warum die Demokratie geschützt werden muss. „Keiner will hier eine Monarchie einführen oder den Parlamentarismus abschaffen“, so der Journalist. Mit einer Ausnahme, über die auf der Demo allerdings kein Wort verloren wurde: Die Radikalislamisten. „Die Kalifatsforderungen in Hamburg“. Dort waren wiederholt tausende Muslime auf die Straße gegangen und hatten einen Gottesstaat auf deutschem Boden gefordert.
Die ganze Sendung „Stimmt!“:
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