Countdown zum Oktoberfest: Am Samstag startet die Wiesn
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- Am Samstag heißt es in München wieder: Ozapft is.
- Anders als auf anderen Volksfesten wird die Landtagswahl in Bayern am 8. Oktober auf der Wiesn keine Rolle spielen.
- Erstmals gibt es auf dem Festgelände kostenloses Trinkwasser.
Keine Corona-Sorgen und eine Wetterprognose für sonnig-warme Herbsttage: Die Zeichen stehen gut für den Wiesnstart am Samstag. Die Hoffnung für die 18 Festtage sei, „dass das Wetter deutlich besser wird als letztes Jahr”, fasste Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) am Donnerstag während des traditionellen Rundgangs über das Festgelände den gemeinsamen Wunsch von Wirten, Schaustellern und Marktkaufleuten zusammen. Im Vorjahr musste man mit verregneten Kältewiesn leben.
2022 kamen mit rund 5,7 Millionen Besuchern weniger Gäste als üblich. Heuer wird auch angesichts der Reservierungsanfragen mit deutlich mehr Andrang gerechnet. Es könne eine sehr gute Wiesn werden, obwohl man keine Rekorde anstrebe, sagte Festleiter Clemens Baumgärtner (CSU). Nicht zuletzt dauert das Fest zwei Tage länger als sonst, es wurde über das erste Oktoberwochenende hinaus bis zum 3. Oktober verlängert.

Das ist der offizielle Wiesn-Maßkrug 2023.
Landtagswahl soll keine Rolle spielen
Am Samstag um 12 Uhr wird OB Reiter das erste Fass Bier anzapfen und mit dem Ruf „Ozapft is” das größte Volksfest der Welt eröffnen. Wie viele Schläge er braucht, ist alljährlich ein viel diskutiertes Thema.
Anders als auf anderen Volksfesten – etwa dem Gillamoos in Niederbayern mit traditionell politischen Bierzeltreden – wird die Landtagswahl in Bayern am 8. Oktober auf der Wiesn keine Rolle spielen. Die Betriebsvorschriften verbieten politische Veranstaltungen einschließlich Wahlkampf ebenso wie Werbe-Events.
Erstmals gibt es auf dem Festgelände kostenloses Trinkwasser. Vier Wasserspender wurden aufgestellt. Der angestiegene Bierpreis auf jetzt im Schnitt 14,18 Euro – rund 6,1 Prozent mehr als im Vorjahr – sei auch vor dem Hintergrund der allgemeinen Teuerung zu sehen.
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