Deutsche trinken mehr Mineral- und Heilwasser: Plus von 2,4 Prozent
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Mineralwasser bleibt in Deutschland der meistgetrunkene Durstlöscher. Der Absatz von Mineral- und Heilwasser ist 2025 nach Angaben des Verbands Deutscher Mineralbrunnen (VDM) um 2,4 Prozent auf 10,2 Milliarden Liter gestiegen. Der Pro-Kopf-Verbrauch legte demnach auf 128,8 Liter zu.
Besonders gefragt war stilles Mineralwasser. Dessen Absatz wuchs 2025 überdurchschnittlich um 6,1 Prozent. Auch Heilwasser gewann an Bedeutung: Hier meldet der Verband ein Plus von 4,2 Prozent. Insgesamt setzte die Mineralbrunnenbranche inklusive Mineralbrunnen-Erfrischungsgetränken 13,2 Milliarden Liter ab, ein Zuwachs von 1,2 Prozent.
VDM-Geschäftsführer Jürgen Reichle führt das Wachstum vor allem auf das Image des Produkts zurück. „Mineralwasser passt zum Zeitgeist. Die Verbraucher schätzen die natürliche und regionale Herkunft. Für viele Verbraucher ist es der tägliche Durstlöscher, weil es natürlich rein ist und gut schmeckt“, sagte Reichle. Die Mineralbrunnen hätten sich zudem in einem „herausfordernden Umfeld“ behauptet und das Jahr mit einem „deutlichen Absatzplus“ abgeschlossen.

Branchendaten des VDM (Quelle: www.vdm-bonn.de)
Gesund, rein und schmackhaft
Als Treiber nennt der Verband ein gestiegenes Gesundheits- und Ernährungsbewusstsein. Laut den in der Mitteilung zitierten Daten trinken 90 Prozent der Menschen in Deutschland Mineralwasser aus Gründen bewusster Ernährung. Für 89 Prozent ist die ursprüngliche Reinheit ein entscheidendes Kriterium, 86 Prozent nennen den Geschmack als Grund.
Strukturell besteht die Branche laut VDM aus rund 150 Betrieben mit etwa 10.000 Beschäftigten. Sie versorgen demnach den Markt mit mehr als 500 regionalen Mineralwässern sowie über 20 im Handel erhältlichen Heilwässern.
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