Die Woke-Wende: Victorias's Secret will endlich wieder sexy sein
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Go woke – go broke. Das musste der Wäschegigant „Victoria‘s Secret“ am eigenen Leib erfahren: einst sexy, dann „woke“, dann in der Identitätskrise.
Eine der simpelsten Regeln im Kapitalismus lautet: Was viele mögen, verkauft sich gut. Versteht jeder. Das funktionierte auch bestens beim milliardenschweren Unterwäsche Label Victoria‘s Secret – berühmt für seine geflügelten, Reizwäsche tragenden Engel. Über Jahrzehnte waren Supermodels wie Gisele Bündchen das Aushängeschild der Marke gewesen. Das verkaufte sich gut. Das war erfolgreich.

Die Models der Victoria's Secret Show stehen am während der Show in Shanghai (China)auf der Bühne.
Dann kam das große Umdenken, die „Ära Woke“ war geboren. Die Verkünder der neuen Ära predigen, dass nun das, was nur wenigen gefällt und nur wenige betrifft, von allen geliebt werden muss.
Das Unterwäsche Label verkündete das Aus ihrer Engel. Stattdessen traten LGBTQ-Botschafterinnen in Erscheinung – und auf den Laufsteg. Frauen, deren Aufgabe es nun war, eine neue Art „sexy“ zu vermarkten: inklusiver, diverser – quasi das Gegenteil der vorherigen Version, die sich bisher bestens verkaufte.
Frauen mit kurzen türkisfarbenen Haaren, Frauen in Rollstühlen, Frauen mit Hüftgold, schwangere Frauen, Frauen jenseits der 60, Frauen mit Behinderung. Ja! Jede von ihnen ist auf ihre Art und Weise schön. Das Konzept funktionierte dennoch nicht.
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Victoria‘s Secret versuchte mit „Woke-Washing“ zu glänzen. Die neue Strategie ging per Sturzflug in die Hose, kein neuer Wäschetrend konnte etabliert werden. Die Verkaufszahlen gingen runter. Was nicht verwundern kann, wurde doch die Essenz der Marke, die Essenz eines lang gepflegten Images, nämlich sexy Models in sexy Wäsche, einfach vergessen.
Nun macht man die scharfe Kehrtwende, Victoria‘s Secret geht jetzt straight „back to the roots“. Die Supermodels sind zurück: Adriana Lima, Gisele Bündchen, Naomi Campbell, Candice Swanepoel und Co. präsentieren nun die neue „Icons“ Dessous Kampagne vor der Kamera, mit gewohnt lasziven Blicken und sexy Silhouetten.
Wie ich das im Detail so finde, und warum ich ein echtes Problem mit der Bodypositivity-Bewegung habe, darüber spreche ich in der aktuellen Folge GIO UNZENSIERT. Wie immer unzensiert und ganz ohne Woke-Filter.
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