Dragqueens, linke Rapper, Feminismus-Rollenspiel: Dafür wird bei der EM unser Steuergeld rausgehauen!
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Diesen Sommer findet in Deutschland die Europameisterschaft im Fußball statt. Obwohl es dabei vorrangig um Sport gehen sollte, lässt sich die Bundesregierung die Chance nicht nehmen, ein linkes kulturelles Begleitprogramm auf die Beine zu stellen. Schirmherrin des Vorhabens ist niemand anderes als die Bundesbeauftragte für Kultur und Medien Claudia Roth (Grüne).
„Das Kulturprogramm zur FußbaIIeuropameisterschaft umfasst über 300 Veranstaltungen, an denen rund 60 Projektpartner beteiligt sind. Dafür standen Projektmittel in Höhe von rund 10,5 Millionen Euro zur Verfügung“, heißt es seitens der Bundesbeauftragten.
NIUS fragte nach, mit welchen Summen genau diese Projekte finanziert werden und bekam auch nach mehrfacher Nachfrage keine Antwort. Erst nach einem gewonnenen Rechtsstreit legte Roths Institution eine Liste der skurrilen, von Steuergeld finanzierten Projekte vor.
Hier listen wir die zehn teuersten dieser Kultur-Projekte auf, die mit Steuergeld finanziert werden. Schauen Sie mal, wofür Ihr hart erarbeitetes Geld aus dem Fenster geworfen wird …
Platz 10: „ImproEM 2024“
„Die ImproEM 2024 war die Improtheater Europameisterschaft in München. 18 Teams aus ganz Europa trafen aufeinander und duellierten sich in hochkarätigen Shows um die Gunst des Publikums“, heißt es auf der Webseite der Veranstaltung. Schirmherr des Theatherevents war der ehemalige Bürgermeister Münchens Christian Ude (SPD). Besonders absurd: Die Theatermeisterschaft erreichte ihr Finale bereits im Zeitraum vom 17. bis 19. Mai – also einen Monat vor Beginn der Fußball-EM, die das Kulturprogramm ja eigentlich begleiten soll.
In der Pressemappe der Veranstaltung heißt es: „Unter dem Motto ‚Es lebe die Diversität‘ wurde die ImproEM von einem interkulturellen Rahmenprogramm begleitet. Auftritte von Dragqueens, einem bulgarischen Chor und dem Rainbow Sound Orchestra Munich bereicherten das Event.“
Gesamte bewilligte Zuwendung der Impro-Theater-EM: 299.662,50 Euro

Die Schweiz gewann die Meisterschaft. (Quelle: https://improem.com/)
Platz 9: „Winner“
„Anlässlich der in Deutschland stattfindenden Fußball-Europameisterschaft 2024 produziert die Künstlerin Marianna Simnett die mehrkanalige Filminstallation „Winner“, konzipiert als ein Tanz für Film in drei Akten, der aus der Perspektive des Fußballs erzählt wird“, heißt es auf der Seite der Stiftung Preußischer Kulturbesitz.
Marianna Simnett ist politisch keine Unbekannte. Die Künstlerin hat nach dem Überfall auf Israel vom 7. Oktober 2023 ihre Unterschrift unter eine öffentliche Erklärung voller Israel-Hass und Antisemitismus gesetzt. Nur zwölf Tage nachdem fast 1200 Juden ermordet und Hunderte durch Hamas-Terroristen entführt worden waren, unterschrieben zahlreiche Künstler einen Text, der sich gegen Israel wendet und dem Staat „Genozid“, also Völkermord vorwirft, darunter auch Marianna Simnett.
In dem Text heißt es: „Schweigen ist in dieser dringlichen Zeit eines eskalierenden Genozides keine politisch neutrale Position.“ Weiter heißt es in dem Aufruf, die „Verbrechen gegen die Menschlichkeit gegen das palästinensische Volk“ sollten endlich anerkannt werden. Und dann: „Es gibt umfangreiche Beweise, dass wir einem Völkermord beiwohnen.“ Der Vorwurf des Völkermordes, den auch die von der Bundesregierung geförderte Künstlerin Marianna Simnett hier erhebt, ist eine der häufigsten und übelsten antisemitischen Behauptungen gegen den Staat Israel, der durch das Wort „Genozid“ üblicherweise gleichgesetzt werden soll mit den Nationalsozialisten. Tatsächlich gibt es keinen Völkermord an den Palästinensern, sondern eine kriegerische Auseinandersetzung zwischen Hamas-Terroristen und der israelischen Armee, die von Hamas begonnen wurde.
Gesamte bewilligte Zuwendung der Filminstallation: 300.000 Euro

Szene aus „Winner“ (Quelle: https://www.smb.museum/)
Platz 8: „Fussball 24/7“
Unter dem Projektnamen „Fussball 24/7“ finden in Köln 24 Veranstaltungen statt – darunter Vorlesungen, Gesprächsrunden und Konzerte.
„Das Programm reicht von inklusiven Fußballturnieren und Podiumsdiskussionen zu Themen wie Queerness im Fußball und Fankulturen bis hin zu Konzerten, Drag-Performances, Ausstellungen und Partys“, heißt es auf der Webseite. Auch hier kommt das Kulturprogramm nicht ohne Männer in Frauenkleidern aus.
Der Antragsteller Arsch Huh e.V. rief regelmäßig zu den sogenannten „Demos gegen Rechts“ auf – an diesen nahmen in der Regel Akteure der extremen Linken teil. Diese Demos wurden von der Regierung protegiert, die nun Steuergelder an linke Projekte verteilt.
Gesamte bewilligte Zuwendung der Veranstaltungsreihe: 300.000 Euro

Das Logo der Veranstaltungsreihe
Platz 7: „Kiez Kick EM 2024“
Auf der Webseite der Veranstalter findet sich folgende Beschreibung: „Bei der Kiez Kick EM 2024 werden im Vorfeld der EURO 2024 vier Straßenfuball-Turniere in Berlin durch buntkicktgut veranstaltet, bei der wir auf der Suche nach den BLOCK CHAMPS sind. Es werden nach den buntkicktgut-Spielregeln gespielt. Ein wichtiger Bestandteil dieser Regeln ist das FairPlay auf und neben dem Platz.“
Abgesehen vom Fußball soll es auch „Graffiti, Rap, Streetdance und viele weitere Highlights bei den Events geben“.
Gesamte bewilligte Zuwendung der Turniere samt Begleitprogramm: 300.000 Euro

Die Turniere finden an vier verschiedenen Standorten statt.
Platz 6: „Elf Mal Morgen: Berlinale Meets Fußball“
Erst vor kurzem sorgte die Berlinale mit linkem Kulturkampf und einem Antisemitismus-Eklat für Schlagzeilen. Parallel dazu beteilige sie sich am ebenfalls steuerfinanzierten Kulturprogramm der EM.
„Für das Projekt wurden elf dokumentarische Kurzfilme über elf sehr unterschiedliche Jugendmannschaften in Auftrag gegeben, die von Studierenden der Hochschule für Fernsehen und Film München gemeinsam mit den Teams und unter der Leitung von Benedetta Films realisiert wurden“, heißt es auf der Webseite der Veranstaltung. Auch hier ging es nicht ohne die einschlägigen Schlagwörter: „Es sind zwei Workshops zum Thema Fußball, Gemeinschaft, Diversität und Inklusion sowie zum Thema Film geplant“, so der Geldgeber Stiftung Fußball & Kultur.
Gesamte bewilligte Zuwendung der Filmproduktion und Workshops: 325.946 Euro
Schauen Sie hier den Trailer:
Platz 5: „Juste Debout 2024“
Zwei Tanzveranstaltungen bereicherten Hamburgs Kulturangebot. Die erste fand im Dezember 2023 statt – die andere feierte ihr Finale Anfang Juni. „Für die Szene gehört Juste Debout zum wichtigsten Treffpunkt der Welt: Hier treffen internationale Hip-Hopper*innen aufeinander, um im friedlichen, sportlichen Wettkampf die zwei besten Tänzer*innen und die*den beste*n Junior-Tänzer*in zu küren“, heißt es auf der Webseite des Geldgebers. Unterstützt wurde die Veranstaltungsserie vom linken Fußballverein St. Pauli.
Auf der Webseite der Veranstaltung findet sich die Empfehlung, andere Personen nach ihren Pronomen zu fragen: „Du kannst die Geschlechtsidentität einer Person nicht sehen. Frage daher immer nach den bevorzugten Pronomen“.
Gesamte bewilligte Zuwendung der Tanzveranstaltung: 350.000
Eine Aufzeichnung der Veranstaltung findet sich auf dem durch Rundfunkgebühren finanzierten Kanal von arte:
Platz 4: „Eleven Walls“
Organisiert von „Viva con Aqua“, dem Lieblingswasser der Aktivisten für alles Gute und gegen alles Schlechte, werden im Rahmen dieses Projekts elf Wände der Bundesrepublik bemalt.
„Das Projekt beinhaltet elf großflächige Murals mit Motiven zur Kraft des Fußballs und des Wassers in den zehn gastgebenden Städten der UEFA EURO 2024, sowie neun Pop-Up Konzerte in der Öffentlichkeit nahe der Murals in Berlin, Köln, Dortmund, Düsseldorf, Frankfurt, Gelsenkirchen, Leipzig, München und Stuttgart. Die große Abschlussveranstaltung mit einem Konzert im Herzen Hamburgs, am Millerntor-Stadion, dient als feierlicher Höhepunkt und wird von Vertretenden aus dem Bereich Fußball, Musik und Kunst begleitet“, heißt es auf der Webseite des Projekts.
Die gebuchten Musiker passen zum sonstigen „woken“ Konzept des Kulturbegleitprogramms. In Stuttgart tritt die Sängerin „Finna“ auf: Die selbsternannte Zecke, queere Mudda, Rapperin, Sängerin und Produzentin liebt Orangenlimo und ist verrückt nach Pommes und Salat. „Ich bin eine pansexuelle stolze Slut, finde Konsens sexy und zelebriere die heilige Körpervielfaltigkeit“, heißt es in einem Beitrag auf ihrem Instagram.
Gesamte bewilligte Zuwendung der musikalisch unterlegten Wandkunst: 354.325 Euro

Die Wand in Frankfurt der Künstlerin Hera (Foto: Lucas Körner)
Platz 3: „Ballett der Massen“
Das Haus der Kulturen der Welt Berlin (HKW) organisiert eine Veranstaltungsreihe rund um den Fußball. Auf der Webseite der Geldgeber-Stiftung heißt es dazu: „In einer Reihe von Podiumsdiskussionen und Workshops diskutieren Fußballer*innen sowie Aktivist*innen, Fußballhistoriker*innen, Wirtschaftswissenschaftler*innen und Mediziner*innen über Themen wie Hate speech, Gender und die großen Geldflüsse im Fußball. Tanz und performative Gesten sind ein zentrales Element des Programms und werden mit starkem Bezug zu verschiedenen Communities in Berlin inszeniert.“
Als Titelbild der Veranstaltung wird die Installation „Gli Animali“ von Eddie Peake genutzt – es zeigt nackte Männer beim Fußball. Möglicherweise ein Wink mit dem Zaunpfahl.
Gesamte bewilligte Zuwendung: 500.000 Euro

„Gli Animali“ von Eddie Peake
Platz 2: „Stadion der Träume München“
„Mit ihren Projektpartnern hat die Stiftung Fußball & Kultur EURO 2024 gGmbH im öffentlichen Raum der Gastgeberstädte (Host Cities) jeweils einen sichtbaren Ort für fußballbezogene künstlerische und kulturelle Veranstaltungen geschaffen – das Stadion der Träume.“ Gemeint sind damit Lesungen, Panel-Talks, Poetry-Slam und Konzerte. Neben Veranstaltungen wie „Fußball & Queerness“ oder „Die Zukunft des Fußballs – die SZ-Serie im Stadion der Träume“ (in Kooperation mit der Süddeutschen Zeitung) findet auch ein Konzert einer linken Rapperin statt. „Die provokative und politische Rapperin Ebow fordert mit ihrer Musik eine solidarische und gleichberechtigte Gesellschaft“, heißt es im Pressetext der Veranstaltung – ein schöner Euphemismus für Ideologie pur in popkultureller Verkleidung.
Einzelne Veranstaltungen rund um das Stadion der Träume München kosten Eintritt – absurd, wenn man bedenkt, dass das gesamte Projekt mehrere hunderttausend Euro Steuergeld erhielt.
Gesamte bewilligte Zuwendung des Kultur-Stadions: 896.915 Euro

Die Kulturbeauftragte Claudia Roth (Grüne) bei der Eröffnung der Spielstätte „Stadion der Träume“
Platz 1: „Radical Playgrounds: From Competition to Collaboration“
Die mit Abstand teuerste Projektförderung erhalten die Berliner Festspiele mit dem Projekt Radical Playgrounds, einem „Kunstparcour“. „Das Projekt vereint Skulpturenpark, Labyrinth, Skywalk, eine Ausstellung zur Geschichte von Spielplätzen und Performances. Der Fokus verschiebt sich vom Gegeneinander zum Miteinander. Verschiedene Kunstwerke befassen sich mit dem heilenden Potenzial des kollektiven Spiels und schaffen einen öffentlichen Raum, der sowohl Erwachsene als auch Kinder anspricht“, heißt es auf der Seite der Geldgeber-Stiftung.
Finanziert wurden damit Gesprächs-Formate wie „Radikaler Fußball. Gender-Bias im Sport verlernen“ oder Workshops wie „NOVA. Ein feministisches spekulatives LARP“. „NOVA ist ein feministisches spekulatives LARP-Spiel (Live Action Role Playing) (...) für/von feministischen und queeren Aktivistinnen. Die Teilnehmer*nnen sind eingeladen, gemeinsam zu improvisieren und ein Stück feministische politische Fiktion zu erschaffen – eine Welt frei von patriarchaler Unterdrückung“, heißt es im Beschreibungtext auf der Veranstaltungswebseite. Weiter heißt es: „NOVA ist eine Vielzahl von neu gebildeten, radikal inklusiven, selbstverwalteten Gemeinschaften, die in ihren Formen des Zusammenlebens und der sozialen Organisation heterogen sind. NOVA hat sich zum Ziel gesetzt, nie wieder Unterdrückung in irgendeiner Form aufkommen zu lassen“.
Der Geschmack der Kulturbeauftragten wurde offenbar getroffen – das Projekt erhielt mindestens 1,5 Millionen Euro Steuergeld.

Der Lageplan des Kunstparcours.
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