Einmach-Krise: Weckgläser-Hersteller ist pleite!
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Weck-Ruf für alle, die gerne Früchte einkochen: Der Hersteller der bekannten Weck-Gläser hat Insolvenz angemeldet!
Das bestätigte eine Sprecherin der J. Weck GmbH u. Co. KG am Dienstag. Die Gründe für die Insolvenz wurden zunächst nicht kommuniziert. Eine Anfrage der Wirtschaftswoche, ob es einen Zusammenhang mit den gestiegenen Energie- und Rohstoffpreise gibt, ließ die Firma unbeantwortet.
Die Einweck-Gläser mit den roten Gummi-Bändern sind Kult in Deutschland: Tonnenweise Früchte, Marmelade und Gemüse wurden in ihnen konserviert für einen Genuss auch außerhalb der Saison. Das Wort „einwecken“ hat es sogar 1934 in den Duden geschafft: „Einmachen. Nach J. Weck (1841–1914), der das Verfahren in Deutschland einführte.“
Das Unternehmen hat seinen Sitz in der Stadt Wehr im Süden Baden-Württembergs. Zudem hat die Tochterfirma Weck Glaswerk GmbH einen Produktionsstandort in Bonn. Auch für diese Gesellschaft wurde demnach ein Insolvenzverfahren beantragt.
Das Traditionsunternehmen gibt es seit mehr als 123 Jahren. Weck stellt aber nicht nur die bekannten Einmachgläser her. Einen großen Teil des Geschäfts macht die Firma mit der Herstellung von Gefäßen für Gewerbe und Gastronomie.
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