Elon Musk warnt vor Umwelt-Extremisten: künstliche Intelligenz kann Menschheit auslöschen
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Technologie-Ikone Elon Musk war zu Gast im Joe Rogan Podcast und warnte die Welt vor einer künstlichen Intelligenz (KI), die von radikalen Umweltschützern zur Auslöschung der Menschheit missbraucht werden könnte. Musk sprach auch über freie Meinungsäußerung und die Rolle von X, dem früheren Twitter.
Musk, der sich selbst als Umweltschützer bezeichnet, betrachtet eine extreme Strömung der Umweltbewegung, die er als „Extinctionismus“ bezeichnet, als große Gefahr. Diese Strömung könnte, so seine Befürchtung, künstliche Intelligenz nutzen und mit einer gefährlichen Zielvorgabe programmieren: die Auslöschung der Menschheit als Lösung für die Rettung des Planeten.
Die Menschheit als Plage
„Wenn man den Umweltschutz auf die Spitze treibt, beginnt man, die Menschheit als eine Plage auf der Erdoberfläche zu betrachten, wie Schimmel oder so etwas, nicht wahr? Das ist jedoch falsch. Die Erde könnte wahrscheinlich das Zehnfache der aktuellen Zivilisation verkraften. Die Bevölkerung könnte man verzehnfachen, ohne die Regenwälder zu zerstören.“ Musk fährt fort: „Wenn man anfängt zu denken, dass Menschen schlecht sind, dann ist die natürliche Schlussfolgerung, dass die Menschen aussterben sollten.“
Musk nannte ein Beispiel für solch einen „Extinctionismus“-Denker: „Da war zum Beispiel ein Typ auf der Titelseite der New York Times, der buchstäblich ein Anhänger der Aussterbebewegung war“. Dieser sagte: „Es gibt 8 Milliarden Menschen auf der Welt, aber es wäre besser, wenn es keine gäbe“. Musk kommentierte zynisch: „Nun, Kumpel, du kannst bei dir selbst anfangen.“
Künstliche Intelligenz: Rettung oder Bedrohung für die Menschheit?
Die Ironie ist bitter: Während die Technologie das Potenzial hat, die Menschheit zu retten, könnte sie durch eine verzerrte Ideologie zu ihrem Henker werden. Wenn die KI einer grünen Ideologie folgt und diese auf die Spitze treibt, sieht sie den Menschen irgendwann als „Schimmel“ an, der bekämpft werden muss. Es ist ein Szenario, das an dystopische Science-Fiction erinnert, doch Musk präsentiert es als eine reale Möglichkeit, die nicht ignoriert werden darf.
Musk kündigte auf X seine eigene AI (Artificial Intelligence) an, die am Samstag für eine ausgewählte Gruppe zugänglich gemacht wird.

Die Brisanz dieser Angelegenheit wird noch dadurch verstärkt, dass Musk diese Bedenken unmittelbar vor einem hochrangigen KI-Sicherheitsgipfel äußerte, der in Bletchley Park stattfand – einem Ort, der symbolisch für menschliche Intelligenz und deren Sieg über maschinelle Codes im Zweiten Weltkrieg steht. Dort, wo einst menschliche Kryptographen die Enigma entschlüsselten, diskutierten nun Weltführer über die Sicherheit einer Technologie, die das Potenzial hat, weit komplexere Problem zu lösen – oder zu schaffen.

Beim KI-Gipfel traf Musk auf den Premierminister von Großbritannien Rishi Sunak.
Meinungsfreiheit für alle
Musk äußerte sich im Podcast auch zu seinem Kurznachrichtendienst X, ehemals Twitter.
Die Meinungsfreiheit, ein tragender Eckpfeiler der demokratischen Gesellschaft, wurde laut Musk durch die ehemalige Führung von Twitter ad absurdum geführt. Er behauptet, dass konservative Stimmen auf der Plattform zehnmal häufiger unterdrückt wurden als liberale, was eine besorgniserregende Schieflage in der Darstellung politischer Diskurse zur Folge hatte. Diese Praxis der selektiven Zensur ist für Musk ein klares Zeichen dafür, dass die Plattform von einer extrem linken Ideologie beherrscht wurde, die keinen Raum für abweichende Meinungen ließ.
In Musks Augen ist die Übernahme von Twitter, trotz des finanziellen Verlusts, ein notwendiger Schritt, um die Meinungsfreiheit zu schützen und wiederherzustellen. Er betont, dass die Freiheit der Rede unbezahlbar ist und dass es von entscheidender Bedeutung ist, eine Plattform zu haben, die das kollektive Bewusstsein der Menschheit widerspiegelt – auch wenn dies bedeutet, dass manche Ansichten unangenehm oder kontrovers sein mögen.
„Twitter sollte das kollektive Bewusstsein der Menschheit repräsentieren. Das bedeutet also, dass es dort auch Meinungen geben wird, die einem nicht gefallen oder denen man nicht zustimmt“, sagte Musk.
Musk vertritt die Auffassung, dass eine echter Marktplatz der Ideen auch diejenigen Stimmen umfassen muss, die in der Vergangenheit unterdrückt wurden. Sein Ziel ist es, ein transformiertes, neues Twitter zu schaffen, das ein breites Spektrum an Meinungen zulässt und dabei die Gesetze und die öffentliche Ordnung respektiert. Er argumentiert, dass, wenn selbst die iranischen Ayatollahs und andere umstrittene Figuren in den Hallen der Vereinten Nationen sprechen dürfen, diese auch auf Twitter vertreten sein sollten, solange sie nicht explizit zu Gewalt aufrufen.
Das ganze Gespräch sehen Sie hier:
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