Es hat sich etwas verändert im Land: Der stille Rückzug der Frauen aus dem öffentlichen Leben
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Die Gewalt gegen Frauen in Deutschland explodiert. Mehr als zwei Gruppenvergewaltigungen pro Tag, zwei Drittel der Frauen fühlen sich nachts im ÖPNV unsicher, ein Drittel werden Opfer von Gewalt. Stadtparks sind zu NoGo-Zonen für Frauen mutiert, sei es der „Görli“ in Berlin oder der Fürst-Anselm-Park im beschaulichen Regensburg. Wer an Silvester in Metropolen wie Berlin, Paris oder London unterwegs war, suchte Frauen vergeblich an öffentlichen Plätzen.
Die innere Sicherheit ist für Frauen vor unser aller Augen erodiert. Gleichzeitig lassen Urteile wie Bewährungsstrafen für Vergewaltigungen die Frauen in diesem Land gleichermaßen sprachlos wie ohnmächtig zurück.
Das ZDF feiert die „U-Bahn-Burka“
Das Leben für Frauen im öffentlichen Raum hat sich seit 2015 massiv verändert. Das Pfefferspray gehört mittlerweile für viele Frauen zu den Standard-Utensilien in der Handtasche. Das war nicht immer so. Nach den Belästigungs-Exzessen auf der Kölner Domplatte Silvester 2015 stieg der Verkauf von Pfefferspray sprunghaft an. Bis dato konnte Pfefferspray im Fachhandel für Sicherheitsbedarf erworben werden. Aufgrund der hohen Nachfrage nahm der dm-Drogeriemarkt 2016 ein Tierabwehrspray ins Sortiment auf.

Das ZDF berichtet über das Subway-Shirt. (Quelle: ZDF)
73,2 Prozent aller Frauen fühlen sich nachts in öffentlichen Verkehrsmitteln nicht mehr sicher, wie die Dunkelfeldstudie 2022 dokumentiert. Doch nicht alle Frauen können nächtliche Fahrten mit dem Taxi oder dem eigenen PKW bestreiten, sie sind auf den ÖPNV angewiesen.
Ein Umstand, der skurrile Ansätze zur Abhilfe auf den Plan ruft. Das ZDF berichtete letzten Sommer begeistert von einem neuen TikTok-Trend, dem sogenannten „Subway-Shirt“. Es handelt sich dabei um ein übergroßes, sackartiges Oberteil, welches sich Frauen über luftige Sommerkleidung stülpen, um keinen Anlass für sexuelle Belästigung zu provozieren. Inwiefern diese BVG-Burka auch dieses Jahr zu einem bundesweiten sommerlichen Fashion-Trend avanciert, werden wir hoffentlich bei den Fashionistas vom ZDF erfahren.

Polizeieinsätze in deutschen Freibädern – hier im Berliner Columbiabad – sind Normalität geworden. Immer mehr Frauen bleiben lieber zu Hause.
Vulgäres Eis-Essen und „Pooligans“
Zweifelsohne mausern sich die Sommermonate, einst Primetime des Jahres, zu einer sicherheitsrelevanten Saison. Frauen, die Eis essen, wurden letztes Jahr als vulgäre Westlerinnen von der SZ gebrandmarkt, die mit ihren Naschgewohnheiten die religiösen Gefühle von Zuwanderern beleidigen würden. Der Autor empfiehlt den Frauen, Eis besser aus einer Familienpackung hinter verschlossenen Türen zu verzehren.
Einst erfrischende Sommerrituale wie Freibadbesuche, sind in Großstädten zu Horrortrips für Frauen verkommen. Unzählige gewalttätige Übergriffe und Sexualdelikte haben die Besucherinnen aus den Freibädern vertrieben. Indem man Badeanstalten zu Hochsicherheitszonen mit Security, Leibesvisitationen und Passkontrollen umrüstet, werfen die Betreiber zwar mit Geld nach dem Problem, die Erinnerung an den unbeschwerten Badespaß vergilbt jedoch. Die entfesselten Gewaltorgien in deutschen Freibädern weckten sogar internationales Interesse, so beschrieb die BBC die migrantischen Prügelgangs mit „Pooligans“.
Selbstverteidigung statt Yoga
Wer keine Lust hat, sich mit einer Armlänge Abstand, Heimweg-Telefon oder Taschenalarm auf den abendlichen Heimweg nach dem Mädelsabend zu machen, bleibt daheim. Oder investiert den Feierabend in eine Fortbildung in Sachen Selbstverteidigung. Auf Frauen zugeschnittene Kurse sind bestens frequentiert. Obendrein ist man in bester Gesellschaft: Grundschullehrerinnen, Arzthelferinnen und Beraterinnen des Jobcenters haben diese Ertüchtigungs-Sparte längst für sich entdeckt.

Das Leben für Frauen ist gefährlicher geworden – ein Zustand, der von der Politik ignoriert wird.
Ist das der Preis, den wir zahlen wollten?
Stück für Stück ziehen sich Frauen aus dem öffentlichen Leben zurück. Es hat sich viel verändert in diesem Land – das Leben ist gefährlicher geworden für Frauen. Ein Blick in die Kriminalitätsstatistiken bestätigt diese Entwicklung.
Zu viele Straftäter sind zugewandert, somit ist die Gewalt gegen Frauen in großen Teilen ein importiertes Problem. Mädchen und Frauen schränken sich ein, treffen Sicherheitsvorkehrungen für ihren Alltag. Man wird den Eindruck nicht los, dass die Opfer dieser fehlgeleiteten Politik einfach nicht gehört werden wollen.
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