Exklusiv! So viel kostete Baerbocks Israel-Hasser-Dinner
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Mitte September überschlugen sich die Schlagzeilen über ein informelles Dinner der Außenministerin Baerbock mit einer Reihe von linken Palästina-Aktivisten, NIUS berichtete. Jetzt liegt NIUS exklusiv die ausgegebene Summe für das von Steuergeld finanzierten Abendbrot vor.
Auf eine Anfrage des AfD-Bundestagsabgeordneten Sebastian Münzenmaier antwortet das Auswärtige Amt wie folgt: „Die Kosten für Verpflegung und Service beliefen sich auf 1.859,50 Euro. Weitere Kosten wie Reise- oder Übernachtungskosten sind nicht angefallen.“ Rund 92 Euro pro Gast kostete Baerbock Dinner den Steuerzahler!
„Der Termin unterstützte das Anliegen der Bundesregierung, sich gegen Antisemitismus sowie für Frieden in Nahost einzusetzen. Dazu gehört auch, das Gespräch mit verschiedenen Gruppen zu suchen und sich im vertraulichen Rahmen auszutauschen“, heißt es in der Antwort des Ministeriums.
AfD-Bundestagsabgeordneter Sebastian Münzenmaier kritisiert gegenüber NIUS: „Das exklusive Abendessen der Bundesaußenministerin mit radikal linken Ideologen ist nicht nur völlig unangemessen, sondern eine Verhöhnung der vielen fleißigen Bürger, die für diesen teuren Radikalinski-Schmaus mit ihrem Steuergeld blechen müssen. Eines haben Annalena Baerbock und ihre Gäste jedenfalls gemein: Sie alle gehören nicht ins Auswärtige Amt.“
Doch mit wem tauschte sich Baerbock an diesem Abend aus?
An dem Dinner nahmen unter anderem folgende Personen teil:
- Alena Jabarine, Journalistin. Sie arbeitet u. a. für NDR, WDR, Zeit und die Süddeutsche Zeitung und ist als BDS-Unterstützerin bekannt. BDS fordert den ökonomischen, kulturellen und akademischen Boykott Israels, auch von Dialog- und Friedensinitiativen. Jabarine bezeichnete den Gazastreifen als „Freiluftgefängnis“, unterstellte Israel, dort eine „absichtliche Hungersnot“ herbeizuführen und störte sich allen Ernstes daran, dass Medien von „militanten Palästinensern“ sprechen. In einer Instagram-Story teilte sie für ihre 79.000 Follower einen Sticker des Handala-Männchens, ein Symbol des palästinensischen „Widerstands“ und der antisemitischen BDS-Bewegung, ebenso wie mehrere Beiträge des Judenhassers Anwar El Ghazi, der Israel Apartheid und Genozid vorwirft. Sie teilt Al-Jazeera-Propaganda und spricht von „Mass Killing“, wobei sie unkritisch die Zahlen des Hamas-kontrollierten Gesundheitsministeriums übernimmt.

Alena Jabarines Posting machte das Treffen im Auswärtigen Amt bekannt.
- Emilia Zenzile Roig, Politologin. Auf ihrem Instagram-Kanal dämonisiert und delegitimiert sie den jüdischen Staat, den sie als „koloniales Projekt“ bezeichnet, das von Briten und Amerikanern erschaffen worden sei. Israel, so die Französin, besetze, vertreibe, morde und terrorisiere alle möglichen Staaten der nahöstlichen Region.

Einig in der Ablehnung Israels: Baerbocks Gäste Jabarine, Barenboim und Roig (v.l.).
- Michael Barenboim, Musiker. Er behauptet, Gaza sei „ein schreckliches Verbrechen“ – wohlgemerkt: das Vorgehen Israels gegen die Hamas, nicht die Herrschaft der islamistischen Terroristen dort. Einen Redebeitrag der erwähnten Alena Jabarine auf einer Veranstaltung nannte er „toll“.
- Aline Abboud, Journalistin und Moderatorin. Die Frau, die sich selbst als „Halblibanesin mit Ostberliner Migrationshintergrund“ bezeichnet, fiel im November 2023 damit auf, dass sie in den Tagesthemen von einem „Geiselaustausch“ sprach, also von der Hamas in den Gazastreifen verschleppte Kinder, Frauen und Männer mit verurteilten palästinensischen Straftätern gleichsetzte. Die Islamwissenschaftlerin Abboud hat Familie im Libanon. Sie war Korrespondentin von Reuters in Gaza und Ramallah (was eine gewisse Kooperation mit Fatah und Hamas impliziert) und sitzt im Aufsichtsrat der „Candid Foundation“ in Berlin, das Projekte im Nahen Osten unterstützt und die Online-Zeitung Zenith herausgibt.
Während Israel einen Krieg gegen Islamisten führt, fällt Baerbock regelmäßig mit einem belehrenden gehobenem Zeigefinger auf, wenn sie nicht gerade mit Israelhassern speist. Das besagte Dinner war nämlich kein Einzelfall.
Mehr dazu: Annalena Baerbock lädt 17 Israel-Hasser ins Auswärtige Amt ein
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