Focus-Gründer Helmut Markwort: „Die Medien verschweigen zu viel“
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Wenn Helmut Markwort spricht, geht's immer um Fakten, Fakten, Fakten!
Der Focus-Gründer äußert scharfe Kritik an der breiten Masse der Medienlandschaft. Sind Journalisten wirklich das korrektiv der Politik, so wie sie gerne behaupten? „Nein! Sie verschweigen zu viel“, sagte Markwort bei „Schuler! Fragen, was ist“.
Als Beispiel nannte er die Tatsache, dass sich viele an die Pressekodex-Empfehlung halten und bei Straftaten die Herkunft der Täter nicht nennen. „Das halte ich für ein Verschweigen des Problems. Wenn bei uns in der Gegend ein Einbruch war, gehe ich zur Polizei. Und da sage ich ,Ja, das war wieder diese arabische Bande‘. Das steht dann aber in der Zeitung nicht drin. Das steht: Junge und jugendliche Täter.“
Markwort weiter: „Das fing ja an mit dem in der Silvesternacht in Köln, wo jeder gesehen hat, dass es vermutlich arabischstämmige Menschen waren. Aber in den Zeitungen stand das nicht drin. Die Polizei meldet es übrigens oft, die Polizei schreibt es in ihre Berichte rein, aber Zeitungen lassen es weg.“
Das ganze Interview sehen Sie hier:
Sein Informationsbedürfnis als Leser werde nach dieser Logik nicht gestillt: „Bei einem Unfall oder einem Raub oder irgendeinem Delikt will ich doch wissen: wer ist der Täter? Ich erwarte, dass meine Zeitung mich informiert. Das tun die nicht.“
Markwort ist 86 Jahre alt und sitzt für die FDP seit fünf Jahren im bayrischen Landtag. Bei der Bayern-Wahl im Oktober tritt er noch einmal an und möchte Alterpräsident des Parlaments werden.

Markwort im Gespräch mit NIUS-Politik-Chef Ralf Schuler
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Ralf Schuler
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