Für Personal, Miete und Öffentlichkeitsarbeit: 2,7 Millionen Euro Steuergeld gehen in die Tasche der EM-Stiftung
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Im Zuge des Fußball-EM in Deutschland veranstaltet die Bundesbeauftragte für Kultur und Medien, Claudia Roth (Grüne), ein kulturelles Begleitprogramm. NIUS berichtete bereits ausführlich über die teuersten Projekte, die mit deutschem Steuergeld finanziert werden.
Doch nicht nur für die Projekte an sich stellt die Bundesregierung Unsummen bereit, auch für die Verwaltung des ideologisch aufgeladenen Begleitprogramms stehen satte 2,7 Millionen bereit.
Auf NIUS-Anfrage schreibt eine Pressesprecherin des Bundesbeauftragten: „Für das Kulturprogramm zur EURO 2024 stehen insgesamt 13,2 Millionen Euro zur Verfügung. Davon sind gut 10,5 Millionen Euro für Projekte vorgesehen. Die übrigen knapp 2,7 Millionen Euro werden in den Jahren 2021 bis 2025 für die Arbeit der Stiftung Fußball und Kultur EURO 2024 (Personal, Miete, IT, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit) zur Verfügung gestellt. Die Stiftung Fußball & Kultur EURO 2024 koordiniert das kulturelle Rahmenprogramm zur EM und unterstützt die Fördernehmenden u.a. in der Öffentlichkeitsarbeit für ihre Veranstaltungen.“

Bernhard Gutowski, Geschäftsführer der Stiftung Fußball & Kultur Euro 2024
Und was hat das alles mit der EM zu tun?
Viele dieser mit Steuergeld subventionierten Kultur-Projekte haben thematisch rein gar nichts mit der EM zu tun, sondern scheinen einem politisch ideologisierten Selbstzweck zu dienen. Einige endeten sogar lange bevor die Meisterschaft überhaupt begonnen hat.
Wie etwa das Diversität fördernde Kultur-Projekt „ImproEM in München: „Die ImproEM 2024 war die Improtheater Europameisterschaft in München. 18 Teams aus ganz Europa trafen aufeinander und duellierten sich in hochkarätigen Shows um die Gunst des Publikums“, heißt es auf der Webseite der Veranstaltung. Schirmherr des Theater-Events war der ehemalige Bürgermeister Münchens, Christian Ude (SPD). Die Theatermeisterschaft erreichte ihr Finale bereits im Zeitraum vom 17. bis 19. Mai – also einen Monat vor Beginn der Fußball-EM, die das Kulturprogramm ja eigentlich begleiten soll.
In der Pressemappe der Veranstaltung heißt es: „Unter dem Motto ‚Es lebe die Diversität‘ wurde die ImproEM von einem interkulturellen Rahmenprogramm begleitet. Auftritte von Dragqueens, einem bulgarischen Chor und dem Rainbow Sound Orchestra Munich bereicherten das Event.“
Für dieses bunte Kulturprogramm erhielt das Projekt 299.662,50 Euro.
Die EM-begleitenden Projekte erhielten insgesamt rund 10,5 Millionen Euro Förderung über Steuergeld, davon allein 2,7 Millionen für interne Verwaltungszwecke der Behörden. Mit Sport, Fußball und Fairness hat das nichts mehr zu tun ...
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