Geschlechtertrennung an der Stange: Muslimische Frauen fordern Sharia-Pole-Dance
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Ein Poledance-Studio aus Dortmund überlegt, einen geschlechtergetrennten Kurs nur für Frauen ins Programm zu nehmen. Grund hierfür seien „Anfragen von muslimischen Kundinnen“. Noch vor einem Monat posierte das Studio mit der sogenannten Progressive-Pride-Fahne.
„Jeder ist willkommen, jeder soll sich wohl fühlen!“, schreibt das Tanzstudio „VI-Dance“ mit Filialen in Essen, Münster und Dortmund seinen Kunden in einer E-Mail. Deshalb überlege man nun, einen „Girls-Only Polcedance Kurs“ anzubieten.
Der Grund: „Immer wieder erhalten wir Anfragen von muslimischen Kundinnen und die Rückfragen ob Männer im Kurs sind.“ Man wolle „generell ALLE“ im Studio willkommen heißen, „unabhängig von Geschlecht oder Religion“, schreibt man in der Verteiler-E-Mail. Wer Interesse habe, am von Muslimen geforderten „Girls-Only Poledance Kurs“ teilzunehmen, könne sich gerne beim Studio melden.

Diese E-Mail versandte das „VI-Dance“-Tanzstudio über seinen Verteiler.
Tanzstudio posierte schon mit Progressive-Pride-Fahne
Ende Juni postete das Studio anlässlich des sogenannten linken „Pride Month“ auf seinem Instagram-Kanal noch ein Video, in dem Damen in durchaus originellen Posen an der Stange mit der sogenannten Progressive-Pride-Fahne beziehungsweise der Regenbogenfahne posierten – beides Fahnen, die Linksextremisten nutzen.
Die Videos zeigen die Frauen mit der Fahne – mal Kopf über in den Händen, mal im senkrechten Spagat zwischen die Zehen gesteckt, mal als Mittelpunkt einer sich um sich selbst drehenden Zweier-Skulptur, mal zwischen Achseln und Kniekehle befestigt, ebenfalls zwischen zwei gestreckten Frauenkörpern. „Seid lieb zueinander, so wie die lieben Mäuse aus Essen“, steht unter dem Video.
Anlass des Wunsches der Frauen könnte der Umstand gewesen sein, dass sie – falls Männer anwesend sind – Kopftuch tragen müssten. Der Betreff der E-Mail zumindest heißt „Pole mit/ohne Kopftuch“.
NIUS fragte beim Studio an, ob man sich Gedanken darüber gemacht habe, ob die muslimischen Kundinnen womöglich auf Druck ihrer muslimischen Partner den Wunsch äußerten, einen Kurs ohne Männer zu besuchen, und ob solche Überlegungen für das Studio eine Rolle spielten.
Auch fragte NIUS, wie die Progressive-Pride-Fahne und Regenbogenfahne für sie zu verstehen seien, etwa als Symbol der Toleranz gegenüber der Kontrolle von Frauen durch den Islam.
Das „VI-Dance“-Tanzstudio ließ die Anfrage unbeantwortet.
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Jens Winter
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