Gesellschaft zutiefst verängstigt: Furcht vor Anschlägen, Kriminalität, Zuwanderung
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Wir leben zunehmend in einem Klima der Angst. Eine rasant wachsende Zahl von Menschen fürchtet sich vor Straßenkriminalität und islamistischen Terroranschlägen.
Die Angst vor Anschlägen und Kriminalität ist in Deutschland im vergangenen Jahr dramatisch gestiegen. Das geht aus einer aktuellen Umfrage hervor.
Laut einer am Mittwoch veröffentlichten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Ipsos stieg der Anteil der Deutschen, die sich vor Attentaten fürchten, binnen zwölf Monaten von vier auf 20 Prozent.
Ipsos zufolge ist die Angst vor Anschlägen damit nur in Israel noch weiter verbreitet als in Deutschland. Dort fürchten sich 50 Prozent der Menschen davor – was angesichts der gewaltvollen Geschichte des Landes in Nahost und der jüngsten Entwicklungen nicht verwunderlich ist.

Die Angst vor Anschlägen wächst
Angst vor Kriminalität nimmt massiv zu
Auch die Angst vor Kriminalität schnellte in die Höhe. Der Anteil derer, die sich in Deutschland vor Verbrechen fürchten, erhöhte sich innerhalb eines Jahres um nicht weniger als 13 Prozentpunkte auf 37 Prozent.
Die Sorge vor Kriminalität stand laut Ipsos zum Zeitpunkt der Umfrage Ende August und Anfang September zum ersten Mal überhaupt an der Spitze der Liste der Ängste und Befürchtungen. Es folgten Zuwanderung mit 33 Prozent, Armut und soziale Ungleichheit mit 26 Prozent und Inflation mit 23 Prozent.
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