Gottschalks Gruß an Olaf Scholz: Die Ampel ist eine Bergab-Regierung
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Seit Samstagabend, 23.21 Uhr ist es amtlich: Wir leben in einem anderen Land. Thomas Gottschalk hat sich bei „Wetten, dass …“ verabschiedet. Dieses Mal für immer.
Über Gottschalks letzte Worte im ZDF wurde schon viel gesagt – der größte Entertainer unserer Zeit ist davon überzeugt, dass er im Fernsehen nicht mehr sagen kann, was er denkt: „Da sag ich lieber gar nichts mehr!“ Ein alarmierendes Schlusswort von einem Mann, der nie ein Problem damit hatte, sich ganz ungefiltert die Zunge zu verbrennen.

Die Sängerinnen Helene Fischer und Shirin David präsentierten zu Gottschalks Abschieds-Show Fischers Erfolgshit „Atemlos“
Die „Wetten, dass …“-Couch war immer Seismograf der Gesellschaft. Und dort hat Gottschalk bei seiner Abschiedsvorstellung ganz nebenbei noch einen anderen brillanten Satz formuliert, der alles über Deutschland im Herbst 2023 sagt: „Bergab geht’s in der Schweiz von alleine. Wir in Deutschland brauchen die Hilfe der Politik dazu, dass es bergab geht!“ Applaus im Saal. Und Millionen Deutsche, die auf der Couch gesessen und genickt haben. Die Ampel ist nichts anderes als eine Bergab-Regierung.
Warum fühlt sich diese Deutschland-Krise eigentlich so sehr nach Krise an? Weil wir alle wissen: Sie ist hausgemacht. Im Kanzleramt und am Kabinettstisch. Nichts ist besser geworden in diesem Land, seitdem Olaf Scholz seinen Amtseid geleistet hat.
- Niemand hat uns dazu gezwungen, in einer Energiekrise die Atomkraftwerke abzuschalten und dauerhaft zu zerstören. Das war die Regierung.
- Niemand hat uns dazu gezwungen, seit 2015 eine ungeordnete Migration an unseren Grenzen zuzulassen. Das war die Regierung.
- Niemand hat uns dazu gezwungen, mit dem Bürgergeld den Anreiz zu schaffen, lieber vom Staat als von der eigenen Arbeit zu leben. Das war die Regierung.

Gottschalk verabschiedete sich aus einer Radlader-Schaufel von seinem Publikum.
Nichts, was in diesem Land schiefläuft, folgt einem Naturgesetz. Alles folgt der verkehrten Made-in-Germany-Logik unserer Bergab-Regierung. Früher waren unsere Produkte Made in Germany – heute sind unsere Probleme Made in Germany.
Olaf Scholz und seine Ampel-Minister schustern sich gerade einen Nachtragshaushalt zusammen, um ihr selbst fabriziertes 60-Miliarden-Euro-Loch zu stopfen. Das Wording an dieser Stelle lautet: Die Regierung erklärt nachträglich eine außergewöhnliche Notlage. Nachträglich? Eine Notlage erklären? Wie soll das gehen? Haben Sie schon mal elf Monate nach einem Autounfall beim Rettungsdienst angerufen und gesagt, dass sie Hilfe brauchen?

Robert Habecks Pläne für einen Klima- und Transformationsfonds liegen in Trümmern – genau wie das Vertrauen der Bürger in die Regierung.
Die Erfindung einer nachträglichen Notlage ist der sichtbarste aller Beweise, dass unsere Bergab-Regierung in allem überfordert ist, was sie tut. Wenn niemand den Stecker zieht, rauschen wir noch zwei Jahre weiter ins Tal. Und wir alle wissen: Runter geht’s ganz schnell. Der Aufstieg ist mühsam und kostet Kraft. Vor allem, wenn nicht mal mehr Strom für eine Gondel da ist und wir alle hoch laufen müssen …
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