Greta-Eklat in der CDU: Klimaunion-Mann Strößenreuther verteidigt Antisemitismus
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Heinrich Strößenreuther, Mitbegründer der sogenannten KlimaUnion, lieferte sich auf X einen Schlagabtausch mit dem Politik-Berater Armin Petschner-Multari. Auslöser dafür war ein weiterer antisemitischer Vorfall rund um Klima-Ikone Greta Thunberg – die Schwedin war am Donnerstag in Leipzig auf einer Pro-Palästina-Demo, auf der u.a. das antisemitische Narrativ „Kindermörder Israel“ verbreitet wurde.
Nach dem israelfeindlichen Auftritt Thunbergs schrieb Petschner-Multari: „Schämt Ihr Euch eigentlich wenigstens ein wenig dafür, dass Ihr alle so klimabewegt einer bösartigen Antisemitin gefolgt seid?“
Strößenreuther warf ihm darauf „undemokratische Hetze“ vor. Petschner-Multari würde angeblich nicht differenzieren, wenn es um Greta geht – diese läge ja klimapolitisch „richtiger“ als er. Wie man zwischen Gretas Antisemitismus und ihrer Vorbildfunktion als Klima-Ikone differenzieren soll, erklärte er nicht.
Klimaunion-Mann Strößenreuther verteidigt den Fridays-For-Future-Antisemitismus: Es ist ein waschechter Greta-Eklat in der CDU.
Wörtlich schrieb Strößenreuther: „Das Greta Thunberg klimapolitisch ohne Zweifel richtiger als der Herr P.-M. liegt, steht außer Zweifel. Bei ihren sonstigen Äußerungen kann man sich streiten.“ Bemerkenswert: Der Vernichtungswunsch von mehr als zehn Millionen Israelis ist für Strößenreuther ein Thema, über das man streiten könne … Petschner-Multari griff genau diesen Punkt auf und antwortete: „Das bisschen Antisemitismus stört wohl nicht weiter, wenn man ansonsten auf der vermeintlich richtigen Seite steht“.
Strößenreuther riss eine Antisemitismusdebatte an und fragte, wie die „hetzende Meute“ denn Antisemitismus definiere. Hierfür verwies er auf die Berichterstattung über Israels Prozess vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag durch den Journalisten Tilo Jung (jung & naiv). Jung ist bereits mehrfach durch antisemitische Äußerungen aufgefallen. Zum Beispiel nannte er in einem Interview mit einem Hamas-Vertreter den Terroristen an seiner Seite als einen „Freund“.

Tilo bezeichnet den Hamas-Mann als Freund.
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