Grüner Funktionär begrüßt Hausdurchsuchungen wegen Beleidigung von Politikern
Ein Beitrag von
Der Habeck-„Schwachkopf“-Fall löste eine bundesweite Debatte über die Konsequenzen von strafbaren Äußerungen im Internet aus. Während sich große Teile der Gesellschaft darüber empören, dass Politiker wie Robert Habeck oder Agnes Strack-Zimmermann reihenweise Bürger anzeigen, hält ein grüner Partei-Funktionär die Hausdurchsuchungen für begrüßenswert.
Daniel Eliasson, der Büroleiter von Tonka Wojahn, MdA und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen in der Bezirksverordnetenversammlung Steglitz-Zehlendorf, schrieb in einem mittlerweile gelöschten Post auf X: „Wenn es ein paar Hausdurchsuchungen braucht, damit Leute verstehen, dass das Internet kein rechtsfreier Raum ist, dann begrüße ich das.“

Der mittlerweile gelöschte Post
Eliasson war zuvor Referent der Geschäftsführung bei der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KigA), die im Rahmen der Initiative „Demokratie leben!“ des Familienministeriums unter Lisa Paus (Grüne) gefördert wird. Laut eigener Aussage gehört Eliasson dem „Realo“-Flügel seiner Partei an.
Bezugnehmend auf die Berichterstattung über eine Hausdurchsuchung und 5400 Euro Strafe für eine Karikatur unterstellte er NIUS Rechtsextremismus und Verherrlichung von Gewalt gegen „LGBTQ“. „Wer diesem Bodensatz der deutschen Medienlandschaft Interviews gibt, macht sich gemein mit diesen Inhalten“, so Eliasson. Hier sein Post:

Ein User aus dem Unions-Umfeld kommentierte Eliassons Post über NIUS mit: „Setzen! 6! Du hast nichts verstanden, wofür dieses Meme steht. Es geht nicht um Gewalt gegen Homosexuelle Menschen, es geht um die Ablehnung der Queerideologie, die den meisten Leuten einfach nur auf den Sack geht. Das weißt du auch ganz genau!“
Darauf unterstellte Eliasson dem User „kein Demokrat“ zu sein – so viel sei klar:

NIUS berichtete auch exklusiv über einen Strafantrag wegen der Äußerung über Annalena Baerbock (Grüne), diese wurde als „dümmste Außenministerin der Welt“ bezeichnet. Unter anderem für diese Aussage musste ein Mann aus Oberfranken 9600 Euro Strafe zahlen. Unter dem NIUS-Tweet äußerte Eliasson seine Freude darüber: „Ich liebe es, wenn geltendes Recht durchgesetzt wird.“
Inkonsequent: Den Tod der rechtsextremen Holocaustleugnerin Ursula Haverbeck kommentierte Eliasson mit: „Hab grad einen Sekt geöffnet. The witch is dead!“ Anscheinend hat Eliasson nur ein Problem damit, wenn ihm liebsame Bürger beleidigt werden. Ob er wegen dieser despektierlichen Äußerung auch eine Hausdurchsuchung bei ihm selbst begrüßen würde, bleibt offen …
Mehr NIUS:
Hunderte Anzeigen: 16 Arbeitstage seiner Amtszeit verbrachte Habeck nur mit Strafanträgen
Mehr NIUS:
Erste islamische Fakultät Europas in Münster gegründet
Vor einer Woche wurde es fertig: Unbekannte beschmieren Ludwig-II.-Denkmal
Party-Patriotismus zur WM: „Deutschlandflaggen sind hier verboten“
Land Bayern plant Queer-Aufklärung mit Dschihad-Fans
Warum in Chemnitz so viel Crystal Meth im Abwasser ist
Der Heroin-Chic ist zurück: Warum der Diversity-Wahn nichts am Schönheitsideal geändert hat
Mannheim, Göttingen, Hannover und Magdeburg fördern Vereine mit Puppy-Veranstaltungen mit insgesamt einer Million Euro
„Macht das Maul auf!“: Dieter Bohlen über Meinungsfreiheit, Krieg und Xavier Naidoo
Mehr NIUS:
Land Bayern plant Queer-Aufklärung mit Dschihad-Fans
Warum in Chemnitz so viel Crystal Meth im Abwasser ist
Der Heroin-Chic ist zurück: Warum der Diversity-Wahn nichts am Schönheitsideal geändert hat
Mannheim, Göttingen, Hannover und Magdeburg fördern Vereine mit Puppy-Veranstaltungen mit insgesamt einer Million Euro
„Macht das Maul auf!“: Dieter Bohlen über Meinungsfreiheit, Krieg und Xavier Naidoo
Burgerladen wird angefeindet, weil er kein Halal-Fleisch verkauft
„Du schreibst zum Beispiel auch mehr Hassmails bei Hitze“: Moderator Eckart von Hirschhausen drückt der WM seine Klima-Agenda auf
Weil sie Araber und Türken als „größte Gefahr” für Juden bezeichnete: Kölner Theater sagt Auftritt von Autorin Mirna Funk ab
Amir Makatov
Artikel teilen
Kommentare