Hamburg, Köln, München und Berlin: So viele Flüchtlingsunterkünfte befinden sich in Deutschlands größten Städten
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Nachdem der Südsudanese Ariop A. eine junge Iranerin in Hamburg mit in den Tod riss, entbrennt die Diskussion über Migrantengewalt erneut. Ariop A. wohnte in einem als Flüchtlingsheim genutzten Containerkomplex in Hamburg. NIUS nahm vier deutsche Großstädte unter die Lupe und zeigt auf Karten, wie viele Unterkünfte in diesen Städten existieren.

In dieser provisorischen Unterkunft lebte der Tatverdächtige A. im Hamburgischen Wandsbek.
Hamburg:
Es ist nicht das erste Mal, dass ein Flüchtling in Deutschland zum Mörder wird. Es ist auch nicht das erste Mal, dass der Täter in einem Flüchtlingsheim wohnt. Alleine in Hamburg, in der Stadt, in der die junge Iranerin auf die Gleise in den Tod gezerrt wurde, ist die Karte mit Flüchtlingsheimen überhäuft. Ausnahmslos jede Ecke der Stadt ist mit einem Flüchtlingsheim versehen.

Die Karte von Hamburg mit all seinen Flüchtlingsheimen.
Berlin:
Das Ausmaß der Flüchtlingskrise macht sich in Berlin am deutlichsten bemerkbar. Hier ist die Karte in jedem Stadtbezirk und ausnahmslos voll. Alleine in der Hauptstadt leben laut Anfrage von NIUS 37.714 Menschen in einer Flüchtlingsunterkunft. Diese sind verteilt auf 129 landeseigene Unterkünfte.

Die vollständige Karte von Flüchtlingsheimen in Berlin.
Köln:
Ein ähnliches Bild ergibt sich auch in den Städten München und Köln. Auf NIUS-Anfrage antwortet die Stadt Köln, dass sie derzeit 9.204 Flüchtlinge in stadtweit 193 Objekten unterbringt.

Die Karte von Köln zeigt jedes Flüchtlingsheim.
München:
In der bayerischen Landeshauptstadt München zeichnet sich ein ähnliches Bild ab. Auf Anfrage von NIUS an die Stadt München, gab diese bekannt, dass jede der eingezeichneten Markierungen eine Unterkunft ab 48 Bettplätzen bedeutet. Eine genaue Zahl teilte ein Sprecher der Stadt nicht mit.

Die Stadt München mit ihren Unterkünften für Flüchtlinge.
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