Hass-Angriff mitten in Berlin: Jüdischer Journalist in Pizzeria überfallen
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Mitten in unserer Hauptstadt wurde ein israelischer Journalist angegriffen!
Der Angriff ereignete sich in einem Pizza-Lokal im Westberliner Bezirk Charlottenburg. Gegen 14 Uhr trat der Dokumentarfilmer Gilad Sade (37) mit zwei Freunden in das Lokal. Er wollte mit zwei Freunden Sticker der Initiative „Berlin welcomes jews“ („Berlin heißt Juden willkommen“) für Restaurants und Geschäfte zur Verfügung stellen.

Der Reporter Gilad Sade
Der unfassbare Vorfall zeigt: Nicht überall sind Juden willkommen!
Gegenüber der Bild-Zeitung beschrieb das Opfer die Situation: „Wir waren im Restaurant, um die Sticker zu verteilen. Der Mann stürmte auf mich zu. Dann schlug er auf meine Kamera und mein Gesicht ein. Verletzt wurde ich zum Glück nicht. Ich verstand nicht, was er sagte, alles ging sehr schnell. Ein Mitarbeiter des Mannes hatte ein riesiges Messer in der Hand. Ich war wirklich verängstigt.“
Zum Glück war die Polizei innerhalb weniger Minuten vor Ort und konnte die Situation beruhigen. „So angegriffen wurde ich noch nie. Angst habe ich nicht um meine Person, sondern um alle jüdischen Menschen. Und unsere ganze Gesellschaft“, sagt Sade nach dem Angriff zu Bild.
Die Polizei ermittelt.
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