Hört auf, die Autofahrer zu hassen! (PS: Ich liebe dich …)
Ein Beitrag von
Du gehst morgens aus dem Haus, willst in dein Auto steigen, um zur Arbeit zu fahren. Es wird gerade hell, du bist guter Laune. Und plötzlich stutzt du. Irgendwas ist anders an deinem Auto. Du beugst dich runter – alle vier Reifen platt, durchstochen. Welch ein Wahnsinn!
Genau das ist gerade in den wohlhabenden Berliner Stadtteilen Schlachtensee, Nikolassee und Wannsee passiert. Klima-Extremisten, so berichtet die Berliner BZ, zerstachen die Reifen von mehr als 70 Autos. Sie wählten hauptsächlich große E-Autos und Plug-in-Hybride aus. Sie hinterließen ein Bekennerschreiben mit der Unterschrift: „Reifen platt for future“.
Ein neuer Höhepunkt eines irren Kriegs in der Hauptstadt gegen die Autofahrer. Sie sind, so fand der ADAC in einer Umfrage heraus, die unzufriedenste Verkehrsgruppe in Berlin – gefragt wurden PKW-Fahrer, Radler, Fußgänger und Benutzer der Öffentlichen Verkehrsmittel.
Mein gesunder Menschenverstand sagt mir, dass diese Ergebnisse nicht nur für die Hauptstadt, sondern für alle anderen Metropolen Deutschlands gilt. Am meisten ärgerten sich die Autofahrer über Baustellen und zu wenig Parkplätze. 86 Prozent aller Befragten gaben an, ein Auto zu besitzen. Was sie nicht sagen müssen, weil es offensichtlich ist und täglicher Irrsinn: Autofahrer werden inzwischen regelrecht geächtet und verfolgt. Die sogenannten „Klima-Kleber der letzten Generation“ haben mehr als ein Jahr lang den Berufsverkehr lahmgelegt. Bestraft worden ist praktisch keiner.

Blockade: Klimakleber auf der Berliner Stadtautobahn A100
Wie konnte es dazu kommen, dass die Autofahrer-Stadt Berlin zur Autofeinde-Stadt wurde?
Am 28. September 1960 hat der damalige Berliner Regierender Bürgermeister Willy Brandt (SPD) voller Optimismus den ersten Teil der Stadtautobahn eingeweiht, damals 7,5 Kilometer mitten durch die Stadt. Heute ist sie 28 Kilometer lang – und ein Hass-Thema für die grünen Autofeinde. Ein letztes Teilstück, die A 100, hätte längst zu Ende gebaut sein sollen. Der finale Ausbau wird immer wieder von linken und grünen Politikern und anderen Autofeinden verhindert.

Bau statt Stau: Hier entsteht die Autobahnauffahrt Berlin-Schmargendorf an der A100 (1960)
Das letzte Beispiel von der Wut gegen Autofahrer sind geplante wahnwitzige Erhöhungen von Parkgebühren für Autos in Innenstädten. Die Idee kommt aus Paris. Dort soll bald 1 Stunde Parken 18 Euro kosten – für SUVs, also Autos, in die große Familien passen. Für 6 Stunden SUV-Parken muss man dann dort 225 Euro zahlen. Weit weg in Frankreich, mögen Sie jetzt denken. Falsch! Diese Dinge sind schon ganz nahe. Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay (Grüne) kann sich eine ähnliche Regelung in Deutschland vorstellen. Wen wundert’s …
Ich mache noch mal schnell die Augen zu und versetze mich in die Zeit der 50er und 60er Jahre. Wir Jungen haben uns an die Hauptstraße gestellt und die Autos gezählt. Wer zuerst einen dicken Amerikaner entdeckte, hatte gewonnen. Am tollsten fanden wir den Cadillac Eldorado – den mit den gewaltigen Heckflügeln. Er war 5 Meter 10 lang. Den könntest du heute nirgends mehr parken – jedenfalls nicht mehr auf deutschen Straßen. Der Parkplatz, den du für dieses Schätzchen brauchen würdest, reicht für drei Lastenfahrräder, dem Cadillac der Grünen.
Lesen Sie auch:
Anke Engelke textet Kinderbuch-Klassiker um: Jetzt tarnt sich der Fuchs ernsthaft als Veganer
Mehr NIUS:
Erste islamische Fakultät Europas in Münster gegründet
Vor einer Woche wurde es fertig: Unbekannte beschmieren Ludwig-II.-Denkmal
Party-Patriotismus zur WM: „Deutschlandflaggen sind hier verboten“
Land Bayern plant Queer-Aufklärung mit Dschihad-Fans
Warum in Chemnitz so viel Crystal Meth im Abwasser ist
Der Heroin-Chic ist zurück: Warum der Diversity-Wahn nichts am Schönheitsideal geändert hat
Mannheim, Göttingen, Hannover und Magdeburg fördern Vereine mit Puppy-Veranstaltungen mit insgesamt einer Million Euro
„Macht das Maul auf!“: Dieter Bohlen über Meinungsfreiheit, Krieg und Xavier Naidoo
Mehr NIUS:
Land Bayern plant Queer-Aufklärung mit Dschihad-Fans
Warum in Chemnitz so viel Crystal Meth im Abwasser ist
Der Heroin-Chic ist zurück: Warum der Diversity-Wahn nichts am Schönheitsideal geändert hat
Mannheim, Göttingen, Hannover und Magdeburg fördern Vereine mit Puppy-Veranstaltungen mit insgesamt einer Million Euro
„Macht das Maul auf!“: Dieter Bohlen über Meinungsfreiheit, Krieg und Xavier Naidoo
Burgerladen wird angefeindet, weil er kein Halal-Fleisch verkauft
„Du schreibst zum Beispiel auch mehr Hassmails bei Hitze“: Moderator Eckart von Hirschhausen drückt der WM seine Klima-Agenda auf
Weil sie Araber und Türken als „größte Gefahr” für Juden bezeichnete: Kölner Theater sagt Auftritt von Autorin Mirna Funk ab
Louis Hagen
Artikel teilen
Kommentare