Hunger-Streik: Das ist die skurrile Forderung der Klimaaktivisten an Kanzler Scholz
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Seit März campieren Klimaaktivisten im Invalidenpark in Berlin. Einige Teilnehmer betreiben dabei einen Hungerstreik, wegen dem bereits mehrere Aktivisten ins Krankenhaus eingeliefert wurden.
Doch worum geht es den hungernden Streikenden genau?
Scholz soll es aussprechen
Die Gruppe „Hungern bis ihr ehrlich seid“ fordert von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), dass dieser ausspricht, „dass schon jetzt 0,42 Promille zu viel CO2 in der Atmosphäre ist und dieser Wert auf 0,35 Promille gesenkt werden muss“, so ein Aktivist zu rbb24. Der Kanzler solle sich „ehrlich machen“ und zugeben, dass nur mit einer solchen Senkung das Ziel des Pariser Klimaabkommens, das eine Erderwärmung von höchstens 1,5 Grad Celsius vorsieht, eingehalten werden könne.

Ein Aktivist trägt die Tage im Hungerstreik nach.
Leiden fürs Klima
Ein Klimaaktivist ist 16 Tage nach Beginn seines Hungerstreiks am Mittwochvormittag zusammengebrochen. Nach einer Behandlung im Krankenhaus kehrte er jedoch zurück, wie die Aktivistengruppe mitteilte. Ein 35-jähriger Teilnehmer des Camps sei vom Rettungsdienst ins Bundeswehrkrankenhaus eingeliefert worden, nachdem er zusammengebrochen war, bestätigte die Berliner Feuerwehr den Einsatz.
Trotz seines bedenklichen Gesundheitszustands möchte der Aktivist seinen Hungerstreik fortsetzen, wie die Gruppe weiter mitteilte.
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