Im neuen Podcast mit Faisal Kawusi wird alles bestätigt, was stets als rechts galt
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Deutschland debattiert über migrantische Kriminalität, Ausweisungen, Grenzkontrollen und die Frage: Wie verträglich war die Migration seit 2015 für die deutsche Gesellschaft. Inzwischen überbieten sich Politiker von CDU über SPD bis Freie Wähler und AfD mit markigen Aussagen, die das Ziel haben, das Vertrauen der Bevölkerung nach Solingen wiederzugewinnen.
Im Podcast „Reden wir Tacheles“ spricht jetzt der afghanischstämmige Comedian Faisal Kawusi mit dem Coach für Persönlichkeitsentwicklung Gabriel Azimov über all diese vermeintlichen Tabu-Themen – und ist dabei erschreckend ehrlich.
Zu Abschiebungen nach Afghanistan sagt Faisal Kawusi: Die Rückkehr nach Afghanistan ist nicht gefährlich. „Also ganz im Gegenteil. Also ich glaube, Afghanistan ist gerade so sicher wie seit 40 Jahren nicht mehr“, so der 33-jährige Comedian. Deutschland habe zwar eine negative Meinung zum Taliban-Regime, aber „als Afghane bin ich mittlerweile froh und ich glaube, da spreche ich für viele Afghanen, dass Afghanen jetzt mal sich selbst überlassen sind“. Eine Gefahr drohe Menschen, die dorthin ausgewiesen werden, laut Kawusi jedenfalls nicht.
Die Frage, ob Deutschland nach Afghanistan abschieben könne, ist nach wie vor Gegenstand der öffentlichen Debatte. Hans-Georg Maaßen sagt: Es ist möglich, 93 Prozent der Deutschen waren nach dem Attentat in Mannheim dafür.
Auch über Integration und die deutsche Gesellschaft sprechen Azimov und Kawusi. „Ich bin in einem Viertel aufgewachsen, wo fast alle nur Kanaken waren. Und ich kenne diese Menschen sehr gut. Viele von denen waren auch meine Freunde, sind das auch bis heute noch, und ich weiß halt, wie sie ticken, und ich weiß auch, wie ich getickt habe. Und ich sage mal so: Was bei uns Kanaken vorherrschend ist, ist das unter sich zu bleiben“, sagt Asimov.
Mehr noch: Das „Kernproblem“ sei die Kultur von Zuwanderer. „Bei mir war das zum Beispiel so, dass ich sehr oft gehört habe in meiner Familie, bei Freunden, bei Bekannten, dass man gesagt hat: Sei nicht so wie die Deutschen.“ Wenn er heute darüber nachdenke, sei dies eine „sehr abwertende Aussage“, so Azimov, „wenn man sich entschieden hat, in diesem Land zu leben“. Die antideutschen Aussagen seien „Hetze“ – und die habe er bei „sehr, sehr vielen Kanaken mitbekommen.“
„Diese Kultur besagt, dass du dich halt nicht anpassen sollst“
Kawusi und Azimov nehmen Deutsche dabei mehrfach als naiv wahr. „Sie verstehen nicht, dass sie da Menschen aus einer ganz anderen Kultur zu sich selbst geholt haben“, so Azimov. „Und diese Kultur besagt, dass du dich halt nicht anpassen sollst. Wie werde ich denn diese Menschen integrieren, wenn ein Teil ihrer Kultur ist, dass sie sich nicht, ich sage mal so, integrieren oder assimilieren lassen dürfen?“ Kultur sei ohnehin ein wichtiges Thema in migrantischen Communitys.
Das Idealleben vieler Migranten sei die „Kultur, die sie in ihrer Heimat hatten, die sie hierhin zu bringen und oft sogar noch extremisieren“, so Kawusi. „Oft ist es so, dass sie in ihren Herkunftsländern diese Dinge nicht machen durften, aber dann entscheiden sie sich dazu, sie hier auszuüben.“ Es sei oft „gar nicht der Wille da, sich überhaupt zu integrieren“. Wenn die eigene Ideologie dir sage, „dass du der Beste bist, quasi das beste Geschöpf und alle anderen unter dir sind: Warum sollst du dich denn integrieren wollen bei Menschen, die unter dir sind?“
Blindheit gegenüber Ausländerkriminalität sei Teil der „linken Ideologie“
Auch auf das Thema Ausländerkriminalität und Messergewalt kamen Kawusi und Azimov zu sprechen. Und sparten nicht an der Kritik an Linken: „Es gibt halt sehr viele von den Linken, die behaupten, das wäre gar kein Problem und die versuchen mit allerlei Mitteln, die Statistiken zu manipulieren, sie falsch wiederzugeben, um dann zu sagen: Wir haben gar kein Problem mit Ausländern und Flüchtlingen.“
Und weiter: „Es ist aber für uns selbst als Ausländer doch offensichtlich, dass wir ein Problem damit haben.“ Wenn man mit offenen Augen durch die Stadt gehe und diese Menschen kenne, dann wisse man, „wer hier der Übeltäter ist“. Das sei „nicht der Hans, der mit dem Messer herumläuft und Leute absticht“, sondern „eine ganz bestimmte Klientel“. Insgesamt attestiere er eine Blindheit gegenüber dem Problem, die Teil der „linken Ideologie“ sei.
Den ganzen Podcast „Was Ausländer HEIMLICH über Deutsche denken“ hier nachhören:
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