In Polen läuft alles richtig, was in Deutschland schief läuft
Ein Beitrag von
Während viele europäische Länder mit wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen zu kämpfen haben, zeigt Polen, dass es einen anderen Weg gibt. Die jüngsten Daten deuten darauf hin, dass Polen in vielen Bereichen besser abschneidet als die Bundesrepublik.
Deutschland und Polen verbindet eine lange Geschichte voller Höhen und Tiefen. Während die Bundesrepublik den sozialistischen Bruder DDR in die Wirtschaft integrieren musste, hatte Polen die schwierige Aufgabe, sich komplett eigenständig vom Nachbeben einer Planwirtschaft zu befreien. Umso interessanter sind die Erfolge der osteuropäischen Republik.
Polen: deutlicher Vorsprung bei Wirtschaftswachstum und Energieversorgung
Polen hat 2022 starke Wachstumszahlen vorgelegt. Mit einem Wirtschaftswachstum von 5,1 Prozent hat das Land das höchste Wachstum seit dem Fall des Kommunismus erlebt. Im Vergleich dazu verzeichnete Deutschland im selben Jahr nur ein Wachstum von 1,8 Prozent. Das könnte an den niedrigen Steuern und der ideologiebefreiten Energiepolitik Polens liegen – das Land stieg 2023 in die Atomenergie ein.
Als Russland den Gashahn für Polen abdrehte, reagierte das Land mit Gelassenheit. Die polnische Regierung hatte Russlands „Gas-Erpressung“ vorhergesehen und sich entsprechend vorbereitet. Während die Gasreserven der EU insgesamt nur zu etwa 30 Prozent gefüllt waren, betrug der Füllstand in Polen 76 Prozent.

Die Baltic Pipe ist ein strategisches Infrastrukturprojekt, mit dem Ziel im europäischen Markt einen neuen Gasversorgungskorridor zu schaffen.
Polen verfolgt seit langem eine kluge Strategie, seine Energieversorgung zu diversifizieren und sich von Russland als Gas- und Öllieferant zu lösen. Sprich: unabhängig zu machen. Das Land verfügt mittlerweile über verschiedene Möglichkeiten, die fehlenden Gaslieferungen aus Russland zu ersetzen, darunter die Nutzung europäischer Pipelinesysteme, das Flüssiggasterminal in Swinoujscie und die bevorstehende Inbetriebnahme der Baltic Pipe, die Polen mit norwegischem Erdgas versorgen soll.
Deutschland: deutlicher Vorsprung beim Thema Obdachlosigkeit
Während in Deutschland im vergangenen Jahr 0,31 Prozent der Bevölkerung obdachlos sind, beträgt dieser Anteil in Polen nur aufgerundet 0,1 Prozent. Das bedeutet, dass in Polen etwa 33.000 Menschen auf der Straße leben, im Vergleich zu 263.000 Menschen in Deutschland. Das ist besonders spannend, da der polnische Sozialstaat weitaus weniger fürsorglich ist bei der Vergabe von Wohnraum. In Warschau sieht man kaum Obdachlose, ganz im Gegensatz zu fast jedem deutschen Bahnhof oder Park.
Sehenswert dazu das NIUS Original Zombieland: Drogen, Gewalt und Migration auf unseren Straßen

Polen zeigt eine klare Haltung gegen Russlands Aggression.
Migration und Sicherheit: auch hier liegt Polen vorn
Ein weiterer interessanter Unterschied zwischen den beiden Ländern ist die Anzahl der Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit. In Polen sind es nur 3,3 Prozent der Gesamtbevölkerung während in Deutschland beeindruckende 14 Prozent der Bevölkerung einen ausländischen Pass haben. Polen ist bekannt für strenge Migrationsrichtlinien und bei vielen Flüchtlingen aufgrund des begrenzten Sozialstaates kein sonderlich beliebtes Zielland – anders als Deutschland.
In Bezug auf die Sicherheit seiner Bürger hat Polen ebenfalls bessere Zahlen zu verzeichnen. Mit 1,5 Vergewaltigungen pro 100.000 Einwohner im Jahr 2023 liegt das Land deutlich unter dem deutschen Wert von 12,08 pro 100.000 Einwohner.
Die vorgelegten Daten sprechen eine klare Sprache: Polen macht vieles richtig, während Deutschland deutlich hinterher hinkt. Es könnte sich lohnen, vom östlichen Nachbarn zu lernen.
Mehr NIUS:
Erste islamische Fakultät Europas in Münster gegründet
Vor einer Woche wurde es fertig: Unbekannte beschmieren Ludwig-II.-Denkmal
Party-Patriotismus zur WM: „Deutschlandflaggen sind hier verboten“
Land Bayern plant Queer-Aufklärung mit Dschihad-Fans
Warum in Chemnitz so viel Crystal Meth im Abwasser ist
Der Heroin-Chic ist zurück: Warum der Diversity-Wahn nichts am Schönheitsideal geändert hat
Mannheim, Göttingen, Hannover und Magdeburg fördern Vereine mit Puppy-Veranstaltungen mit insgesamt einer Million Euro
„Macht das Maul auf!“: Dieter Bohlen über Meinungsfreiheit, Krieg und Xavier Naidoo
Mehr NIUS:
Land Bayern plant Queer-Aufklärung mit Dschihad-Fans
Warum in Chemnitz so viel Crystal Meth im Abwasser ist
Der Heroin-Chic ist zurück: Warum der Diversity-Wahn nichts am Schönheitsideal geändert hat
Mannheim, Göttingen, Hannover und Magdeburg fördern Vereine mit Puppy-Veranstaltungen mit insgesamt einer Million Euro
„Macht das Maul auf!“: Dieter Bohlen über Meinungsfreiheit, Krieg und Xavier Naidoo
Burgerladen wird angefeindet, weil er kein Halal-Fleisch verkauft
„Du schreibst zum Beispiel auch mehr Hassmails bei Hitze“: Moderator Eckart von Hirschhausen drückt der WM seine Klima-Agenda auf
Weil sie Araber und Türken als „größte Gefahr” für Juden bezeichnete: Kölner Theater sagt Auftritt von Autorin Mirna Funk ab
Redaktion
Artikel teilen
Kommentare