In Schweinfurt haben 72 Prozent der Erstklässler einen Migrationshintergrund
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An den Schweinfurter Grundschulen hat die überwältigende Mehrheit der Erstklässler einen Migrationshintergrund. Das geht aus einer Anfrage des AfD-Landtagsabgeordneten Richard Graupner an die Stadt hervor. Demnach stammen von insgesamt 432 eingeschulten Kindern im laufenden Schuljahr 309 aus Familien mit ausländischen Wurzeln – das entspricht 72 Prozent.
128 der Schulanfänger besitzen nicht die deutsche Staatsangehörigkeit, ihr Anteil liegt bei knapp 30 Prozent. Besonders hoch ist der Anteil ausländischer Kinder an der Friedrich-Rückert-Grundschule (52 Prozent), an der Auen-Grundschule (44 Prozent) sowie an der Schiller-Grundschule (30 Prozent).

Noch deutlicher fällt der Blick auf die einzelnen Schulen und ihren prozentualen Anteil der Schüler mit Migrationshintergrund aus: An der Albert-Schweitzer-Schule haben 87 Prozent der Erstklässler familiäre Wurzeln im Ausland, an der Paul-Maar-Grundschule sind es 81 Prozent, an der Körner-Grundschule 78 Prozent. Selbst an der vergleichsweise niedrig liegenden Gartenstadt-Grundschule liegt der Wert noch bei 68 Prozent.
„Nur noch 28 Prozent der Grundschüler in Schweinfurt haben keinen Migrationshintergrund“
Graupner kommentierte die Zahlen auf X mit scharfen Worten: „Nur noch 28 Prozent der Grundschüler in Schweinfurt haben keinen Migrationshintergrund – und dieser Anteil schrumpft auch noch Jahr für Jahr rasant.“ Er verwies auf die Klagen von Eltern, deren Kinder kaum noch deutschsprachige Klassenkameraden fänden. „Hier läuft kein langsamer Wandel ab – nein, man zerstört jahrhundertealte kulturelle Strukturen in atemberaubender Geschwindigkeit.“
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