Irre: Beim Lokführerstreik geht es um 12 Minuten am Tag!
Ein Beitrag von
Millionen Menschen in Deutschland wissen nicht, wie sie pünktlich zur Arbeit kommen, weil sie auf die Bahn angewiesen sind. ICE – Ausfall. S-Bahn – Ausfall. Die Bahnen in Deutschland stehen still, weil die GDL es so will.
Die Gewerkschaft der Lokführer mit ihrem Boss Weselsky schafft es, ein ganzes Land lahm zu legen. Und mehr noch: Die Gastronomien in den Zügen, die kleinen Verkaufsstellen in den Bahnhöfen – sie alle leiden mit, weil sie nichts verkaufen können. Die Bahnhöfe sind Verkaufsplätze für den Einzelhandel, viele Händler haben hier ihre Existenz aufgebaut. Sie haben Ware und Personal und müssen einen Totalausfall verkraften.
Jetzt hat der Journalist Gunnar Schupelius von der Berliner BZ ausgerechnet, worum es der Gewerkschaft wirklich geht. Die Rechnung funktioniert so: Die Lokführer wollen nur sieben Stunden arbeiten und keine Minute länger. Zurzeit arbeiten sie (rechnerisch) 7 Stunden und 36 Minuten am Tag. Die Bahn bietet ihnen 7 Stunden und 12 Minuten. Das lehnt die GDL ab und legte am Dienstag das gesamte Schienennetz in Deutschland lahm. Es war der sechste totale Bahnstreik seit Oktober 2023.

Essen, 12.03.24: Streikteilnehmer der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer GDL vor dem Hauptbahnhof.
Alle Versuche, gegen diesen totalen Streik der Lokführer juristisch vorzugehen, sind bisher gescheitert. Das heißt: Wann immer Herr Weselsky und seine Gewerkschaft es wollen – alle Räder stehen still und es darf wieder gestreikt werden. Und Millionen Menschen können wieder nicht zur Arbeit.
Und warum das alles - es geht um 12 Minuten am Tag!
Mehr NIUS:
Ulrike Guérot über aktuelle Streiks: „Wer Bahn fährt, ist genervt“.
Mehr NIUS:
Erste islamische Fakultät Europas in Münster gegründet
Vor einer Woche wurde es fertig: Unbekannte beschmieren Ludwig-II.-Denkmal
Party-Patriotismus zur WM: „Deutschlandflaggen sind hier verboten“
Land Bayern plant Queer-Aufklärung mit Dschihad-Fans
Warum in Chemnitz so viel Crystal Meth im Abwasser ist
Der Heroin-Chic ist zurück: Warum der Diversity-Wahn nichts am Schönheitsideal geändert hat
Mannheim, Göttingen, Hannover und Magdeburg fördern Vereine mit Puppy-Veranstaltungen mit insgesamt einer Million Euro
„Macht das Maul auf!“: Dieter Bohlen über Meinungsfreiheit, Krieg und Xavier Naidoo
Mehr NIUS:
Land Bayern plant Queer-Aufklärung mit Dschihad-Fans
Warum in Chemnitz so viel Crystal Meth im Abwasser ist
Der Heroin-Chic ist zurück: Warum der Diversity-Wahn nichts am Schönheitsideal geändert hat
Mannheim, Göttingen, Hannover und Magdeburg fördern Vereine mit Puppy-Veranstaltungen mit insgesamt einer Million Euro
„Macht das Maul auf!“: Dieter Bohlen über Meinungsfreiheit, Krieg und Xavier Naidoo
Burgerladen wird angefeindet, weil er kein Halal-Fleisch verkauft
„Du schreibst zum Beispiel auch mehr Hassmails bei Hitze“: Moderator Eckart von Hirschhausen drückt der WM seine Klima-Agenda auf
Weil sie Araber und Türken als „größte Gefahr” für Juden bezeichnete: Kölner Theater sagt Auftritt von Autorin Mirna Funk ab
Redaktion
Artikel teilen
Kommentare