Islamist droht ungehindert auf offener Bühne: „Wenn der schlafende Riese erwacht, werden Politik und Medien zur Rechenschaft gezogen“
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Auf der Islamisten-Demo am Samstag in Hamburg kam es zu einer Äußerung, die die Gefahr des Islamismus nochmals unterstreicht. Ein Redner auf der Bühne kündigte an, dass wenn „die Karten neu gemischt werden“ und der „schlafende Riese erwacht“ Politiker und Medien „zur Rechenschaft gezogen“ werden.
Politiker und Medien sollen sich genau überlegen, wie sie zum Islam und Allah stehen, denn nach einer nicht klar benannten angekündigten müssen diese für ihre Taten und Worte geradestehen.
Naheliegend wäre die Interpretation, dass sich Meinungsmacher auf die Seite des Islamismus stellen sollen, sonst drohe ihnen nach der Einführung des auf der Demo geforderten Kalifats eine Strafe.
Wie diese aussehen wird, verdeutlichte der Islamist nicht. In muslimischen Ländern wie dem Iran oder Afghanistan gibt es die Todesstrafe für Gotteslästerung – Kritiker des Islams gelten dort als vogelfrei.
Die Ansprache ist allem Anschein nach als Einschüchterung zu verstehen – Politiker und Medien, die nicht dem den Islamismus kleinredenden Mainstream angehören, sollen sich gut überlegen, wie sie sich positionieren wollen.
„In aller Deutlichkeit heraus, sodass es auch die gesamte Welt hört: Deutschland, Politik und Medien – ihr alle solltet euch wohlbedacht positionieren gegenüber den Muslimen, gegenüber dem Islam und gegenüber Allah. Denn, wenn die Karten neu gemischt werden und der schlafende Riese wieder erwacht. Werdet ihr für das, was (...) zur Rechenschaft gezogen“, so der Redner.
Das Nachrichtenportal Apollo News fragte bei der Polizei Hamburg, ob nach der Islamisten-Demo Ermittlungen eingeleitet wurden. „Auf diese Anfrage wollte man sich auch auf mehrfache telefonische Nachfrage nicht äußern“, so Apollo News.
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Im Hamburger Stadtteil St. Georg versammelten sich am Samstagnachmittag mehrere hundert radikale Muslime zu einer Kundgebung, die unter dem Motto „So gehorche nicht den Lügnern“ stand. Aufgerufen hatte die Gruppierung Muslim Interaktiv, die vom Verfassungsschutz beobachtet wird.
Wie reagiert Innenministerin Nancy Faeser?
„Eine solche Islamisten-Demonstration auf unseren Straßen zu sehen, ist schwer erträglich. Es ist gut, dass die Hamburger Polizei mit einem Großaufgebot Straftaten entgegengewirkt hat“, sagte Innenministerin Faeser dem Tagesspiegel.
„Keine Terrorpropaganda für die Hamas, keine Hassparolen gegen Jüdinnen und Juden, keine Gewalt. Wenn es zu solchen Straftaten kommt, muss es ein sofortiges, hartes Einschreiten bei Demonstrationen geben“, fügte sie hinzu.
Dabei kam es bei der Demo zu einigen Handlungen, die wenigstens zu Ermittlungen hätte führen müssen:
Auf der Demonstration wurden verfassungsfeindliche Symbole, in Form von Flaggen gezeigt, Politikern und Medien wurde „Rechenschaft“ angedroht und ein Kalifat gefordert.
Letzteres kann als Forderung einer islamischen Revolution wie im Iran verstanden werden – eine Revolution ist ein Umsturz und keinsterweise verfassungskonform.
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