Israel-Hass-Eklat auf der Berlinale-Bühne
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Am Samstagabend nutzten Künstler die Berlinale-Bühne, um Israel einen Völkermord vorzuwerfen. Das Massaker der Terrororganisation Hamas am 7. Oktober 2023 fand in der Rede keine Erwähnung.
Basel Adra, ein palästinensischer Filmemacher, sprach sich auf der Bühne gegen Waffenlieferungen an Israel aus, berichtet die BILD. Er verkürzte den Konflikt auf eine einseitige Aggression Israels gegen Palästina und behauptete, dass der einzige jüdische Staat „Zehntausende Menschen in Gaza geschlachtet“ habe.
Kein Wort zu dem Auslöser der Bodenoffensive, der Unterdrückung der Palästinenser durch die islamistische Terrororganisation Hamas oder den Einfluss des schiitischen Irans auf die Konflikte im Nahen Osten.
Waffenlieferungen an Israel spielen seit Jahrzehnten eine wichtige Rolle in den deutsch-israelischen Beziehungen. Der Regisseur Basel Adra fordert 🇩🇪 auf der #Berlinale auf, keine Waffen mehr an 🇮🇱 zu liefern, was einem Bruch dieser Beziehungen gleichkäme – und wird bejubelt. pic.twitter.com/FxoSL5HQBx
— Frederik Schindler (@Freddy2805) February 24, 2024
Gekleidet mit einer Kufiya, einem Palästinensertuch, verlautbarte der Regisseur Ben Russell: „Natürlich stehen wir auch hier für das Leben und wir stehen gegen den Genozid und für einen Waffenstillstand in Solidarität mit all unseren Genossen“. Wer mit den „Genossen“ gemeint war, blieb unklar.
Während der Moderator zu den Äußerungen schwieg, quittierte das Publikum die Aussagen mit einem Applaus.
Einige Beteiligte nutzten den Auftakt der Berlinale, um sich gegen rechts zu positionieren.
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