Jeden zweiten Freitag in „geschützten Räumen“: Polizei Bremen bietet jetzt „queersensible Anzeigenaufnahme“ an
Ein Beitrag von
Unter dem Hashtag „#IDAHOBIT“ hat sich am Samstag auch die Polizei Bremen dem staatlichen Bekenntnismarathon zum „Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit“ angeschlossen.
Wie die Behörde auf X mitteilte, bietet sie ab sofort alle zwei Wochen freitags eine „queersensible Anzeigenaufnahme“ an. Und zwar in „geschützten Räumen“ im Präventionszentrum am Wall 195.

Was genau unter „queersensibel“ zu verstehen ist, erläutert die Polizei Bremen in einer öffentlichen Mitteilung: „Diskriminierung und queerfeindliche Gewalt bedeuten für Betroffene neben körperlichen Schäden auch eine hohe emotionale Belastung. Möglicherweise zögern sie, solche Straftaten anzuzeigen. Die Polizei Bremen setzt sich dafür ein, dass sich dieses ändert. Für Betroffene bieten wir zu den angegebenen Terminen eine queersensible Anzeigenaufnahme an. Diese findet in geschützten Räumen des Präventionszentrums im 2. Stock Am Wall 195 in Bremen statt.“

Polizeipräsident Dirk Fasse (links) und Polizistin Koopmann (zweite von rechts) posierten bereits 2023 mit der „Progess Pride Flag“.
Polizeipräsident: „Queere Gesellschaft ist alternativlos“
Die „queersensible Anzeigenaufnahme“ kann übrigens auch aufgesucht werden, wenn man gar keine Anzeige erstatten will. In der Mitteilung heißt es ausdrücklich: „Hier können Sie sich auch beraten oder an Hilfestellen vermitteln lassen – eine Strafanzeige hierfür ist keine Voraussetzung.“
Ob man sich von jetzt an auch in der normalen Anzeigenannahme einfach mal so zum Reden hinsetzen darf?
Fest steht: Bremens Polizeipräsident Dirk Fasse hat sich bereits 2023 klar positioniert. In einem Interview anlässlich des CSD sagte er: „Ich stehe dafür ein, die Rolle rückwärts zu verhindern. Die offene und queere Gesellschaft ist aus meiner Sicht alternativlos.“ Die „LSBTIQ*-Beauftragte“ der Bremer Polizei, Julia Koopmann, posierte damals mit ihrem Chef und der sogenannten „Progress Pride Flag“ auf der Internetseite des CSD Bremen. Nun leitet sie laut Mitteilung des Präsidiums die queersensible Anzeigenaufnahme.
Mehr lesen: Regenbogen statt Richtungswechsel! CDU-Ministerin Prien übernimmt grüne Trans-Agenda
Mehr NIUS:
Erste islamische Fakultät Europas in Münster gegründet
Vor einer Woche wurde es fertig: Unbekannte beschmieren Ludwig-II.-Denkmal
Party-Patriotismus zur WM: „Deutschlandflaggen sind hier verboten“
Land Bayern plant Queer-Aufklärung mit Dschihad-Fans
Warum in Chemnitz so viel Crystal Meth im Abwasser ist
Der Heroin-Chic ist zurück: Warum der Diversity-Wahn nichts am Schönheitsideal geändert hat
Mannheim, Göttingen, Hannover und Magdeburg fördern Vereine mit Puppy-Veranstaltungen mit insgesamt einer Million Euro
„Macht das Maul auf!“: Dieter Bohlen über Meinungsfreiheit, Krieg und Xavier Naidoo
Mehr NIUS:
Land Bayern plant Queer-Aufklärung mit Dschihad-Fans
Warum in Chemnitz so viel Crystal Meth im Abwasser ist
Der Heroin-Chic ist zurück: Warum der Diversity-Wahn nichts am Schönheitsideal geändert hat
Mannheim, Göttingen, Hannover und Magdeburg fördern Vereine mit Puppy-Veranstaltungen mit insgesamt einer Million Euro
„Macht das Maul auf!“: Dieter Bohlen über Meinungsfreiheit, Krieg und Xavier Naidoo
Burgerladen wird angefeindet, weil er kein Halal-Fleisch verkauft
„Du schreibst zum Beispiel auch mehr Hassmails bei Hitze“: Moderator Eckart von Hirschhausen drückt der WM seine Klima-Agenda auf
Weil sie Araber und Türken als „größte Gefahr” für Juden bezeichnete: Kölner Theater sagt Auftritt von Autorin Mirna Funk ab
Redaktion
Artikel teilen
Kommentare