Jeder Vierte muss beim Urlaub sparen, jeder Dritte auf Sommerurlaub verzichten
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Den Gürtel enger schnallen und sparen im Urlaub? Und wie! Fast jeder Vierte in Deutschland hat größere Einsparungen beim Urlaub gemacht. Das ergab eine repräsentative Erhebung des IFAK Instituts im Auftrag des Radiosenders RPR1.
Zwar gab fast die Hälfte der Befragten (48 Prozent) an, keine bis fast keine Abstriche beim Sommerurlaub gemacht zu haben. Doch das heißt im Umkehrschluss: Mehr als die Hälfte hat in irgendeiner Art und Weise gespart oder verzichtet. 23 Prozent berichteten von großen beziehungsweise sehr großen Einschränkungen. Am häufigsten wurden laut IFAK-Erhebung beim Reiseziel, der Aufenthaltsdauer und der Unterkunft gespart.
Und mehr noch: 37 Prozent der Befragten gaben an, in diesem Jahr überhaupt keinen Sommerurlaub gemacht zu haben.

Verschiedene Flugziele, darunter auch Palma de Mallorca, zeigt die Abflugstafel im Terminal des Stuttgarter Flughafens an.
Ferner ergab die Erhebung: Männer haben eher Abstriche bei der Wahl des Reiseziels in Kauf genommen. Es waren vor allem die über 50-Jährigen, die keinen Sommerurlaub gemacht haben. Und: Die 14- bis 29-Jährigen sind diejenigen, die am meisten sparen mussten – insbesondere was Reiseziel, Taschengeld und Dauer betrifft. 42 Prozent der 30- bis 49-Jährigen geben an, bei der Verpflegung fast keine oder garkeine Einsparungen gemacht zu haben.
Erst im Mai ist bekannt geworden, dass unter den Sparzielen der Deutschen der Urlaub mit 55 Prozent den Spitzenplatz belegt – noch vor der Altersvorsorge oder dem Haushalt.
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