Judenhass-Parole im Olympiadorf München entfernt: Studentenwerk verbietet arabische Hassparolen
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„From the river to the sea Palestine will be free” – über Wochen prangte dieser Schlachtruf der Judenhasser in arabischer Schrift auf einem Bungalow im Münchner Olympia Dorf, das von Studenten bewohnt wird.

Der arabische Schriftzug „From the river to the sea Palastine will be free“ stand auf der Fassade.
Diese antisemitische Parole spricht Israel das Existenzrecht ab, da diese das Gebiet zwischen dem Fluss Jordan bis ans Mittelmeer als palästinensisch beschreibt. Auf den zahlreichen Islamisten-Demos wird dieser Hetzspruch regelmäßig skandiert und als Schriftzug gezeigt. Die bayrischen Behörden kündigten im November 2023 an, gegen diese Parole zu ermitteln, da diese als Kennzeichen einer terroristischen Vereinigung eingeordnet werden kann.
Anfang März wurde der besagte Bungalow neu bezogen. Der neue Mieter hat das Studentenwerk über den verbotenen Schriftzug zeitnah informiert. Daraufhin wurde eine Firma beauftragt, die die Fassade übermalen sollte, was sich verzögerte. Jetzt wurde die Parole von einem Mitarbeiter des Studentenwerks am Abend des 14. März unkenntlich gemacht.
Die Bewohner gestalten die Fassaden der Gebäude individuell und sehr farbenfroh, weshalb das Olympische Dorf ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen ist.

Die antisemitische Hassparole wurde in dunkler Farbe übermalt.
Die Richtlinien des Studentenwerks zur Gestaltung der Bungalows dulden weder Diskriminierungen noch antisemitischen Parolen oder Motive.
Aus aktuellem Anlass werden diese Regelungen jetzt verschärft. Zukünftig sind nur noch Aufschriften in Deutsch oder Englisch zulässig. So soll vermieden werden, dass fremdsprachige Hetzparolen, die für viele nicht als diese erkennbar sind, unbemerkt auf den Fassaden der Bungalows angebracht werden.

In direkter Nachbarschaft zum Olympischen Dorf steht das Denkmal, das an den palästinensischen Terror während der Olympischen Spiele 1972 erinnert.
Hetze gegen Juden an historischem Ort
Das Massaker während der Olympischen Spiele 1972 ist ein bitteres Kapitel des antisemitischen Terrors in Deutschland. Elf Israelis wurden ermordet, auch ein Polizist bezahlte mit seinem Leben.
Die Terroristen überfielen die Israelis in ihrer Unterkunft nachts im Olympischen Dorf. Zwei Israelis wurden sofort ermordet, die anderen wurden als Geiseln genommen, bevor sie während eines dramatischen Einsatzes getötet wurden. Die Bungalows des olympischen Dorfes, in denen einst die Athleten während der Spiele wohnten, werden heute günstig an Studenten vermietet. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich die Gedenkstätte auf dem Münchner Olympiagelände.
Zeugenaufruf der Polizei
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Connollystraße bzw. im Bereich des Olympiadorfs Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten? Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 42, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
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