„Kein kultureller Suizid“: Lesen Sie mal, wie die Regierung unseren Arbeitsmarkt verändern will
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Daniel Terzenbach ist Sonderbeauftragter für die Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen. In einem Interview erklärt er im Namen der Bundesregierung, dass die deutsche Sprache langfristig Platz für andere machen muss.
Erst im Oktober wurde er ernannt, jetzt gibt Daniel Terzenbach bereits steile Thesen von sich. Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat den zweifachen Familienvater zum Sonderbeauftragten der Bundesregierung für die Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen gemacht. Im Interview mit der Welt betont Terzenbach, wie wichtig Ausländer für die Beschäftigung in Deutschland sind.
So betont der 43-jährige, dass der Beschäftigungszuwachs in Deutschland zu 100 Prozent durch Ausländer getragen wird. Außerdem forderte er, dass die Wirtschaft internationaler werden müsse. Terzenbach selbst hat nach seinem Studium tatsächlich nur bei der Bundesagentur für Arbeit auf verschiedenen Ebenen gearbeitet.
Englisch als zweite Amtssprache erforderlich
Terzenbach behauptet bei Welt, dass man um eine Änderung der Amtssprachen nicht herumkommen würde. „Allein schon demografisch bedingt wird der Arbeitsmarkt in Deutschland immer bunter und internationaler. Irgendwann müssen wir anerkennen, dass es kein kultureller Suizid ist, wenn wir, langfristig gesehen, auf dem Arbeitsmarkt neben Deutsch auch Englisch sprechen“, sagt der Beamte.
Welt fragte außerdem, wie es sein könne, dass sich der Anteil derjenigen ohne deutschen Pass im Bürgergeld mehr als verdoppelt habe. Die Frage beantwortete Terzenbach nicht, wich nur aus: So seien über eine Million Geflüchtete aus der Ukraine aufgenommen worden und es kämen immer wenige junge Deutsche neu auf den Arbeitsmarkt.
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