Klima-Chaoten der „Letzten Generation“ wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung angeklagt
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Die Staatsanwaltschaft Neuruppin erhebt Anklage gegen Mitglieder der „Letzten Generation“ wegen der Bildung einer kriminellen Vereinigung.
Fünf Mitglieder der Klima-Chaoten sollen sich mit Straftaten an öffentlichen Attacken beteiligt haben. Unter anderem geht es dabei um Angriffe auf die Ölraffinerie PCK in Schwedt, den BER-Flughafen und ein Monet-Gemälde im Barberini-Museum in Potsdam. Neben dem Vorwurf der Bildung einer kriminellen Vereinigung sind unter anderem auch die Störung öffentlicher Betriebe, Nötigung und Sachbeschädigung ein Teil der Anklageschrift.
Die Staatsanwaltschaft wirft den Beschuldigten vor, als Mitglieder einer Teilgruppe der „Letzten Generation“, die sich in Differenzierung zur gesamten Gruppierung der „Letzten Generation“ zur „Begehung von Straftaten einigen Gewichts bereit erklärt und sich an diesen beteiligt zu haben“.

Die Angeklagten klebten sich im Barberini-Museum in Potsdam fest.
Die Angeklagten seien übereingekommen, „über einen längeren Zeitraum, der zumindest bis Mai des Jahres 2023 andauerte, gemeinsam und zum Teil unter strikter Aufgabenverteilung Straftaten, die zumindest im Höchstmaß mit Freiheitsstrafe von mindestens zwei Jahren bedroht sind, zu begehen“. Auch die Staatsanwaltschaft München ermittelt seit rund einem Jahr gegen fünf Klima-Chaoten wegen des Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung.
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