Kurz vor Charles' Krönung: Prinz Harrys Drogenkonsum wird zum Problem
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- Die Veröffentlichung seiner Memoiren könnte Prinz Harry sein US-Visum kosten.
- Im Buch "Spare" berichtet er von Drogenexperimenten mit Kokain, Marihuana und halluzinogenen Pilzen.
- Nun wird öffentlich angezweifelt, ob Harry seinen Konsum pflichtgemäß beim Antrag auf ein US-Visum angab.
Wenige Tage vor der Krönung von Prinz Charles (NIUS wird live berichten) rückt Sohnemann Harry wieder mal ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Die Heritage Foundation, eine ur-konservative US-Organisation, hat das amerikanische Heimatschutzministerium verklagt. Man fordert die Herausgabe der Einreiseunterlagen von Prinz Harry.
Eigentlich sind Immigrations-Dokumente strikte Verschlusssache, doch die Kläger argumentieren mit einem überwältigendem öffentlichen Interesse rund um Harry. Die Organisation geht davon aus, dass der Duke of Sussex kein Visum hätte erhalten dürfen – vor allem in Anbetracht der „zugegebenen, vielfachen Fälle von Drogenmissbrauch sowohl in den USA als auch im Ausland“, wie es in der Klageschrift heißt.
Harry, der die US-amerikanische Schauspielerin Meghan Markle im Jahr 2018 geheiratet hat, erhielt vermutlich als deren Ehepartner sein US-Visum. Trotz Ehe-Status kann jedoch der Konsum von Drogen in Vergangenheit und Gegenwart einer Einreise in die USA entgegenstehen.
In „Spare“ beschreibt Prinz Harry detailliert seinen Kontakt mit verschiedenen verbotenen Substanzen. Nach eigenen Angaben konsumierte er unter anderem bereits mit 17 Jahren das erste Mal Kokain und habe danach noch häufiger gekokst.
Entscheidet das Gericht, dass Harrys Einreiseunterlagen offengelgt werden müssen, könnten die US-Behörden ihre Visums-Entscheidung überdenken. Denn Gesetz bleibt Gesetz – auch wenn einige der von Harry geschilderten Erlebnisse bereits mehr als 20 Jahre zurückliegen.
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