Lebkuchen-Produzent schlägt Weihnachts-Alarm: Zutatenpreise haben sich verdoppelt!
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In der Weihnachtsbäckerei … Wird's in diesem Jahr wohl deutlich teurer!
Für Lebkuchen, Stollen und andere Weihnachtsleckereien könnten die Verbraucher in diesem Jahr mitunter mehr zahlen müssen. „Manche unserer Zutaten haben sich auch in diesem Jahr im Preis noch mal fast verdoppelt“, berichtet der Geschäftsführer des Nürnberger Traditionsherstellers Lebkuchen-Schmidt, Jürgen Brandstetter. „Leider lässt sich heuer eine Preisanpassung nicht vermeiden, nachdem wir letztes Jahr viele Erhöhungen noch abfangen konnten.“
Ein Grund: Die seit Beginn des Ukraine-Krieges stark gestiegenen Rohstoff- und Energiekosten, die laut Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie die Branche stark belasten.
Printen-Hersteller Lambertz: „Kosten-Tsunami“
Die Aachener Lambertz-Gruppe, berühmt für die Aachener Printen, spricht sogar von einem „Kosten-Tsunami“ bei Rohstoffen, Energie, Verpackung, Logistik und Personal. Wie sich das auf die Preise im Handel auswirkt, lässt sich Sprecher Martin Heinen zufolge nicht sagen. Bei Saisongebäck wie Lebkuchen, Printen und Stollen seien die Preissteigerungen im Vergleich zu anderen Gebäckgruppen bislang aber immer moderat gewesen, sagt er.

Im Westen beliebt: Aachener Printen
Dass die Menschen nun an Weihnachtsgebäck sparen, erwartet er dagegen nicht: Der Konsum sei in der Vergangenheit konstant geblieben. „Wenn es um Weihnachten und Advent geht, verzichten die Leute ungern.“
Es sind zwar noch vier Monate bis Weihnachten, aber die Produktion von Lebkuchen, Stollen, Schoko-Nikoläusen und anderen Spezialitäten läuft längst auf Hochtouren. Fast 87.600 Tonnen Lebkuchen produzierten die deutschen Hersteller im vergangenen Jahr, 22.900 Tonnen davon in den Export.
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