Lesen Sie mal, welches Bundesland die höchste Bürgergeld-Migrations-Quote hat
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Vor allem in Westdeutschland haben immer mehr Bürgergeld-Empfänger einen Migrationshintergrund. In einigen Bundesländern liegt ihr Anteil unter den erwerbsfähigen Leistungsbeziehern bei rund 75 Prozent. Auch bei den Altersgruppen zeigen sich Unterschiede.
Mittlerweile haben 62,5 Prozent der erwerbsfähigen Bürgergeld-Bezieher einen Migrationshintergrund. Das geht aus einer internen Hochrechnung der Bundesagentur für Arbeit hervor, die auf freiwilligen Befragungen beruht. Dabei zeigen sich in den einzelnen Bundesländern gravierende Unterschiede.
In Hessen besaßen im Juni 76 Prozent der erwerbsfähigen Bürgergeld-Bezieher einen Migrationshintergrund – der absolute Spitzenwert. Dahinter folgen Baden-Württemberg (73,7 Prozent) und Hamburg (73 Prozent). Auf den hinteren Plätzen finden sich Brandenburg (34,7 Prozent), Sachsen-Anhalt (31,7 Prozent) und Mecklenburg-Vorpommern (29,2 Prozent).

Bei den 15- bis 25-Jährigen hatten 71,3 Prozent einen Migrationshintergrund
In den einzelnen Altersgruppen zeigen sich ebenfalls Unterschiede: Bei den 15- bis 25-Jährigen hatten im Juni 2023 von 710.686 erwerbsfähigen Leistungsberechtigten (ELB) 204.380 Deutsche keinen Migrationshintergrund (28,8 Prozent). Demgegenüber standen 506.660 erwerbsfähige Bürgergeld-Bezieher mit Migrationshintergrund (71,3 Prozent). In der Gruppe der über 55-Jährigen besaßen 384.828 Personen keinen Migrationshintergrund (51,4 Prozent). 362.729 erwerbsfähige Personen mit Migrationshintergrund (48,6 Prozent) erhielten Bürgergeld.
Die Mehrheit der erwerbsfähigen Bürgergeld-Empfänger sind Frauen. 1.879.811 Männern stehen 2.048.542 weiblichen Leistungsbeziehern entgegen. Bei den Frauen hatten im Juni 65,5 Prozent der Empfänger einen Migrationshintergrund, bei den Männern waren es 59,2 Prozent.
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