Linke Demo: Eskalation zwischen Kommunisten und Polizei
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Bei einer linksextremen Demonstration zum Gedenken an die Kommunistenführer Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht sind am Sonntag in Berlin 21 Polizisten verletzt worden.
Die Demonstration eskalierte, als ein Redner strafbare Parolen rief. Die Polizei nahm daraufhin 16 Demonstranten fest.
Etwa 3000 Menschen nahmen an dem Aufzug teil, darunter auch Anhänger pro-palästinensischer Gruppen. Während es bei der Gedenkstätte der Sozialisten am Zentralfriedhof Berlin-Friedrichsfelde friedliche Proteste gab, bei denen die Parteispitze der Linken, Janine Wissler und Martin Schirdewan, sowie die Landesvorsitzenden Franziska Brychcy und Maximilian Schirmer Kränze niederlegten, kam es auf der Demonstration zu offen ausgetragener Gewalt.
Die jährlich stattfindende linksextreme Demonstration fand anlässlich des 105. Jahrestages der Ermordung von Luxemburg und Liebknecht statt. Diese wurden 1919 nach dem Spartakusaufstand im Auftrag der SPD ermordet. Luxemburgs Leiche wurde später im Landwehrkanal gefunden.

Sogar Nordkorea-Fans waren auf der Demo vertreten.
Jedes Jahr treffen sich bei dieser Demonstration verschiedene linke Gruppen und demonstrieren gegen Staat und Kapital. Maoisten, Leninisten und Anhänger sonstiger Sub-Ideologien des Marxismus solidarisieren sich mit angeblich anti-imperialistischen Gruppen, wie den Palästinensern und den jemenitischen Huthis. In der Regel kommt es zu antisemitischen und anti-westlichen Äußerungen.
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