Linke demonstrieren mit steuerfinanzierten veganen Mettigel gegen alternative Buchmesse „Seitenwechsel“
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Gegen die alternative Buchmesse „Seitenwechsel“ in Halle blasen Linke steuerfinanziert zum Kampf. Im Rahmen der Proteste demonstrieren sie mit einem veganen Mettigel. Kinder lassen sie Antifa-Plakate malen. Die Stimmung auf der Messe ist indes hervorragend.
Fast drei Wochen lang ging die Sause der Linken, das „Wir Festival“, das sich als Protest gegen die zweitägige Buchmesse „Seitenwechsel“ in Halle an der Saale geriert. Auch Kinder sind intensiv in das Programm eingebunden worden. Am Samstag ließ man sie „Für ein Deutschland ohne Faschisten“-Plakate ausmalen, auch eine Drag-Lesung ist organisiert worden.
Auf er erstmalig stattfinden Buchmesse „Seitenwechsel“ sind insbesondere konservative und rechte Verlage anwesend – zum Beispiel die Junge Freiheit oder Tichys Einblick, Jungeuropa oder Antaios. Unterstützer des „Wir-Festival“ sind neben ortsansässigen linken Läden, Künstlern und Fakultäten der Universität auch große steuerfinanzierte Stiftungen wie die Amadeu Antonio Stiftung und die Grünen-Stiftung Heinrich Böll.

Ein wichtiges Zeichen für die „Demokratie“ – das „Wir Festival“.
Amadeu Antonio und Heinrich Böll als Unterstützer
Wie viel Steuermittel genau in dem Festival stecken, das an diversen Örtlichkeiten der Stadt stattfindet, lässt sich schwer ermitteln, weil die Stiftungen nicht auskunftspflichtig sind. Die Amadeu Antonio Stiftung erhielt 2024 laut Lobbyregistereintrag knapp sieben Millionen Euro Steuergeld, Heinrich Böll im Rahmen des Stiftungshaushalts über 86 Millionen Euro.
Im Programm findet sich schließlich auch eine Drag-Lesung für Kinder. Darin las der Drag-Künstler Kindergeschichten vor, in denen Teddybären oder Prinzen sich im falschen Geschlecht fühlen und das „okay“ finden. Dazu fragt er die Kinder suggestiv: „Ist doch nicht schlimm, oder?“ Immer wieder kommt er aufs Geschlecht der Tiere und Protagonisten zu sprechen – die Geschichten kreisen geradezu um das Thema. Im Geiste linker Gleichheits-Ideologie erklärt er, alle „Wesen“ wären „anders“ und genau deshalb wieder „gleich“.
Beim Programmpunkt „Demoschilder gegen Rechts“ ließ man Kinder Plakate malen wie „Für ein Deutschland ohne Faschisten“. In Anbetracht des Anlasses der Veranstaltung kann dies nur bedeuten, dass man die auf der Buchmesse „Seitenwechsel“ mitwirkenden und anwesenden Personen offenbar nicht für einen Teil Deutschlands hält. Unter dem Vorsatz des Malens tragen die Veranstalter die Ideologie an Kinder heran.
Auch den kommunistischen Film „Kuhle Wampe“ von Stalin-Verehrer Bertolt Brecht spielten sie den Kindern vor.
Frankfurter Buchmesse protestiert mit Steuermitteln gegen Konkurrenten
Brisant: Auch der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Ausrichter der Frankfurter Buchmesse, unterstützt das „Wir Festival“ gegen die „Seitenwechsel“-Messe. Offenbar hat man Angst vor Konkurrenz und bekämpft diese mit Unterstützung von Steuergeldern und linken Ideologen. Auf der Frankfurter Buchmesse selbst waren dieses Jahr kommunistische Huldigungen, zum Beispiel an Lenin, zu sehen.
Bizarr erschien im Rahmen des Festivals ein Protestzug am Samstagabend. Vom Neuen Theater – Betreiber ist die Stadt Halle – trugen Teilnehmer einen riesigen veganen Mettigel zum Volkspark Halle, einem anderen Veranstaltungsort.
Stimmung auf „Seitenwechsel“ hervorragend
Die Veranstaltungen der Linken waren eher schlecht besucht, die Proteste direkt am Messegelände scheiterten gänzlich und wurden, womöglich auch wegen der niederen Temperaturen, frühzeitig eingestellt. Auf der Buchmesse scherzte man, man müsse den Linken fast wieder etwas unter die Arme greifen, so mau wäre das.

Menschen am Stand der „Jungen Freiheit“ auf der „Seitenwechsel“-Buchmesse.
„Seitenwechsel“ selbst war ein voller Erfolg, die Messehalle der Stadt war proppenvoll, überall bildeten sich lange Schlangen. Die Menschen freuten sich sichtlich, sich gemeinsam zu versammeln und in den Publikationen der teilnehmenden Verlage zu stöbern. Ausrichter der Messe ist mit Susanne Dagen das Buchhaus Loschwitz in Dresden.
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