Linksextremisten bewerfen 87-Jährigen mit Böller, weil dieser die Deutschlandflagge zeigt – jetzt antwortet der Rentner!
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Dieser Bilder sorgten für Aufsehen: Ein Rentner in Berlin-Neukölln entrollt während der „Revolutionären 1. Mai Demo“ seine Deutschlandflagge und wird dafür auf seinem Balkon mit einem Böller beworfen. Aus dem linksradikalen Block hört man Sprechchöre wie: „Nie, nie, nie wieder Faschismus!“ Zahlreiche Linksextremisten recken Mittelfinger in die Luft, die dem 87-Jährigen mit der Deutschlandflagge entgegengestreckt werden.
Seit Mittwoch kursiert ein Video des Vorfalls in den sozialen Netzwerken und hat mittlerweile mehr als eine halbe Million Aufrufe auf X. Der 36-Jährige, der den Böller auf den Balkon warf, wurde inzwischen von der Polizei ausfindig gemacht und erkennungsdienstlich vernommen.
Sehen Sie hier das Video:
In der Nacht auf Donnerstag besprühen unbekannte Linksextremisten zudem die Haustür des Rentners und drohen ihm mit dem Tod. „Hier wohnt ein Nazi – 1.OG – Nazis raus“, steht auf der Wand. Daneben direkt vor seiner Haustür: „Bis 8. Mai – nazifrei“. Auch unmittelbar an seiner Wohnungstür stehen Sachen wie: „Wir wissen, wo du wohnst“, „Hier wohnt ein Nazi“ oder ganz konkret: „Nazis töten.“ Dabei hat der Mann lediglich die Deutschlandflagge gezeigt.

Unmittelbar vor der Haustür sind die Schriftzüge zu erkennen: „Nazis töten.“

„Hier wohnt ein Nazi“, liest man auf dem Klingelschild des Rentners.
„Ich habe Berlin mit aufgebaut und heute muss ich sowas erleben?“
NIUS besuchte den Rentner am Ort des Geschehens und sprach mit ihm. Verängstigt öffnete der Mann die Tür. Die Aufregung um seine Person kann er im Gespräch mit NIUS-Reporter Marc Sierzputowski nicht verstehen. „Mein Gott, was habe ich da nur angerichtet? Nur weil ich die Deutschlandflagge auf dem Balkon hatte“, erzählt er. Der Senior ist sichtlich schockiert und wortkarg.
Plötzlich besuchen ihn Journalisten, Polizei und Linksextreme zu Hause. Er kann die Welt nicht mehr verstehen: „Ich habe den Reichstag mit aufgebaut, da war noch keine Rede von einer Bundesregierung in Berlin, die waren noch in Bonn. Ich habe Berlin mit aufgebaut und heute muss ich sowas erleben? Ich bin Krebspatient und meine Frau ist schwer dement und sitzt im Rollstuhl mit Pflegestufe 5. Wir sind beide todkrank und jetzt muss ich sowas miterleben.“
Ob der Staatsschutz weitere Ermittlungen aufnimmt, ist unklar. Die Pressestelle der Berliner Polizei war um 17 Uhr nicht mehr erreichbar. Fakt ist: Die Polizei hat die Schmierereien am Donnerstag aufgenommen und war mit einer Streife vor Ort.
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Marc Sierzputowski
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